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Klangbilder: Konzert zur Ausstellung „Hans-Jürgen Schlieker“
17 Mai 2014———17 Mai 2014

Jedes Bild Schliekers trägt eine Summe von existenziellen Erfahrungen in sich, Ängste, Zweifel, Hoffnungen, Sehnsüchte. In seiner kraftvollen Bildsprache ist es Behauptung zum Sein und eine Freiheit jenseits aller zivilisatorischen Zwänge.

—————————— Inspiriert von den stark musikalisch rhythmisierten informellen Bildern des 2004 verstorbenen Bochumer Malers Hans-Jürgen Schlieker spielt ein neues internationales Trio: der russische Meister Pianist Simon Nabatov, der holländische Saxofon Virtuose Luc Houtkamp und der deutsche Schlagzeuger Martin Blume vereinigen ihre Kräfte. Die  zusammen mehr als 100 Jahre Erfahrung in Jazz und improvisierter Musik auf der Bühne der drei Musiker, versprechen ein intensives Ergebnis.

Houtkamp-Blume-Nabatov
Die Musiker der Klangbilder

Als Improvisator und Komponist verblüfft Simon Nabatov durch den souveränen Umgang mit dem Material aus der Welt des Jazz und der klassischen Pianoliteratur: Der spielerische Umgang damit, ein beständiges Verwandeln und Umformen, der Wechsel zwischen Ernst und Ironie gibt dieser eklektischen Musik ebenso viel Offenheit wie Kunstfertigkeit. Hochvirtuos verschachtelte Klavierläufe und rabiat rhythmisierte Cluster wechseln mit stillen Klangstudien à la Morton Feldman, ohne die Tradition eines Bud Powell völlig zu verleugnen. Er war über mehrere Jahre Mitglied in den Quartetten von Perry Robinson, Ray Anderson, Arthur Blythe und Alfred Harth sowie dem Klaus König Orchestra und Eckard Koltermanns Collage 11. Er trat im Duo regelmäßig mit Han Bennink auf, mit Tom Rainey und mit Nils Wogram (mit Wogram auch im Quartett). Im Trio spielte er einerseits mit Ernst Reijseger und Michael Vatcher, andererseits aber auch mit Wolfgang Schlüter und Charly Antolini.
Seine eigenen Projekte (von der Soloperformance bis zum Oktett) sind auch auf CD dokumentiert. Dabei fallen besonders seine Auseinandersetzungen mit der Literatur von Michail Bulgakow und insbesondere mit Joseph Brodsky, Daniil Kharms auf, bei denen die Texte kongenial von Phil Minton interpretiert werden.

Martin Blume wirkt seit 1983 als professioneller Musiker im Bereich des Jazz, der Improvisationsmusik und der Neuen Musik. Unter anderem arbeitete er mit Peter Brötzmann, Lol Coxhill, Earl Howard, Peter Kowald, Werner Lüdi, Jay Oliver, Dorothea Schürch, Melvyn Poore und Richard Teitelbaum zusammen. Seit 1988 realisiert er vor allem eigene Projekte, mit denen er in vielen europäischen Ländern, den USA, Kanada und Australien auftrat und Alben einspielte. Dazu zählen Duo-Formationen mit Phil Wachsmann und mit Xu Fengxia, ein Trio mit Johannes Bauer und Sebi Tramontana und die Gruppen FOURinONE ( mit Johannes Bauer, Luc Houtkamp und Dieter Manderscheid), Lines (mit Axel Dörner, Phil Wachsmann, Jim Denley und Marcio Mattos), Axon (mit
Phil Minton, Fred Van Hove und Marcio Mattos), Caetitu (mit Yedo Gibson, Veryan Weston und Marcio Mattos), Speak easy (mit Phil Minton, Ute Wassermann und Thomas Lehn und Shift (mit Frank Gratkowski, Thomas Lehn, Philipp Zoubeck und Dieter Manderscheid). Seine Musik ist mittlerweile auf zahllosen CDs veröffentlicht.

Luc Houtkamp spielt seit 1972 Improvisierte Musik, wobei er anfangs mit Musikern wie Kees Hazevoet (1975) und Sven-Åke Johansson (Duo 1973-1975), Martin van Duynhoven (Quartett 1975-1977) spielte, aber ab den 1970er Jahren auch schon in eigenen Gruppen. In den 1980er Jahren arbeitete er u.a. mit Ernst Reijseger, Han Bennink (dessen Workshop er Anfang der 1970er Jahre besuchet) und Greetje Bijma, in den 1990er Jahren mit Gert-Jan Prins, Johannes Bauer (FOURinONE) und Conrad Bauer, Nicolas Collins, Martin Blume,
Ezra Ngcukana und Fred Van Hove. 2000 bis 2001 spielte er im Trio „Compost“ mit Misha Mengelberg und Wiel Conen. Seit Mitte der 1980er Jahre entwickelt er Computer-Software, die es ihm ermöglicht, in Abhängigkeit vom eigenen Spiel interaktiv mit Computer-erzeugten Tönen zu spielen. Das Auch im Saxophonspiel selbst entwickelte und experimentierte er mit neuen Techniken. Houtkamp hat ein eigenes Label X-Or gegründet. 2004 erhielt er den Boy-Edgar-Preis.

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