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Publikationen des Kunstmuseums Bochum

Cover Chen Ruo Bing

Der Maler Chen Ruo Bing

Katalog 80 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen
Herausgeber: Dr. Hans Günter Golinski im Auftrage der Stadt Bochum
Museumsausgabe ISBN 978-3-8093-0307-7
Lektorat, Gestaltung, Lithografie und Herstellung: Reschke, Steffens & Kruse, Berlin/Köln
Druck: ruksal, Berlin, 2016
Preis: 18 Euro

Dieses Katalogbuch erscheint anlässlich der Ausstellung „Der Maler Chen Ruo Bing“

Kunstmuseum Bochum

31.07.2016 – 03.10.2016

 

Der Maler Chen Ruo Bing
31.7.2016 – 3.10.2016 im Kunstmuseum Bochum

Chen Ruo Bing vertritt eine in China hoch geschätzte Kunstrichtung, die aus der chinesischen Tradition aktuelle, abstrakte Malerei entwickelt. Das Besondere an Chens Kunst besteht darin, dass chinesische überlieferte Ästhetik und der sie kennzeichnende hohe Abstraktionsgrad in die Gegenwart transformiert, auf die westliche abstrakte Malerei treff­en, und sich schließlich aus beiden Traditionen heraus das Feld aktueller Farbmalerei erweitert. Vor diesem Hintergrund erö­ffnen Bildbeispiele von Künstlern, deren Malerei den Weg von Chen Ruo Bing begleiteten, den Ausstellungsrundgang. Mit Distanz zur eigenen künstlerischen Entwicklung hat Chen Ruo Bing eine Werkauswahl getroffen, die als die Chronologie einer Experimentierreihe und eines Erkenntnisprozesses im Umgang mit Farbfigur und Farbgrund verstanden werden kann. Die Bildfolge vermeintlich minimaler Variationen vermittelt eine Ahnung möglicher Wirkungsvielfalt von Farbe. Chen Ruo Bings „Farbvortrag“ wandelt sich beim Gang durch die Ausstellung zum Abschreiten von einzelnen Farberscheinungen, die zum erkennenden, aber auch meditierenden Verweilen und Innehalten au­ffordern. Indem sie aufeinander verweisen, lassen sie den Rundgang selbst zur Gehmeditation – zum Kinhin (japanisch) oder Jingxing (chinesisch) – werden, der buddhistischen Praxis des bewussten Gehens. Dieser spirituelle Parcours endet vor einer vermeintlich abstrakt-theoretischen Demonstration verschiedener Figur-Grund-Kompositionen, die sich zen-poetisch auch als Sonnenaufgang und Sonnenuntergang betrachten lassen.

Katalogcover

Das autonome Bild

Katalog: 140 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen
Herausgeber: Dr. Hans Günter Golinski  und Sepp Hiekisch-Picard im Auftrage der Stadt Bochum
erschienen: Druckverlag Kettler, 2016
Preis: 15 Euro

Dieses Katalogbuch erscheint anlässlich der Ausstellung „Das autonome Bild. Fünf Konzepte aktueller Fotografie. Miriam Böhm – Jan Paul Evers – Christiane Feser – Stefan Heyne – Gottfried Jäger“

Kunstmuseum Bochum

21. Mai bis 17. Juli 2017

Die Ausstellung zeigt fünf Vertreter einer Fotoauffassung, die der Abbildhaftigkeit ihres Mediums mit Skepsis begegnen. Sie betreiben in ihren fotografischen Arbeiten eine radikale Verunsicherung. Allzu schnelle Gewissheiten, feste Überzeugungen und Sehgewohnheiten im Zusammenhang mit dem fotografischen Medium werden von ihnen ins Wanken gebracht. Mit Mitteln der abstrakten und der konkreten Kunst enttarnen sie den vermeintlichen Realitätsbezug der Fotografie. Das Foto ist somit zunächst nicht mehr als ein reines Bild – ein semiotisches Geflecht aus Licht und Schatten, aus Fluchten und Formen, aus Hell und Dunkel.

Layout 1

Frauke Wilken

Katalog: 80 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen
Herausgeber: Dr. Hans Günter Golinski im Auftrage der Stadt Bochum
erschienen: Druckverlag Kettler
Preis: 18 Euro

Dieses Katalogbuch erscheint anlässlich der Ausstellung „Bettina van Haaren und Frau Wilken. Malerei. Skulptur. Zeichnung“

Kunstmuseum Bochum

25. September – 15. November 2015

 

Ausgangspunkt der in Nordrhein-Westfalen lebenden Künstlerinnen ist die körperliche Berührung bzw. Berührtheit zwischen künstlerischer Arbeit und dem Publikum. In einem Spektrum von Zeichnung, Malerei und Skulptur schaffen die Künstlerinnen einen diskursiven Erfahrungsraum, in dem Illusion und Realität greifbar und zugleich unnahbar aufeinander treffen. Bettina van Haarens Arbeiten sind Selbstbilder, auf denen sie sich performanceartig auf meist großformatigen Leinwänden erkundet. Zur eigenen Person stellt sie Alltagsgegenstände oder ausgestopfte Tiere in Beziehung, so dass der Eindruck scheinbar präziser Installationen in einer Welt des Kinderspiels und der skurrilen Phantasie in einem kargen Raum entsteht. Frauke Wilkens zum Teil großformatige textile Skulpturen stehen, hängen oder liegen mit außergewöhnlicher körperlicher Präsenz im Raum. Die abstrakten biomorphen Formen erinnern an organische Fragmente und im weitesten Sinn an den menschlichen Körper. Scheinbar in einem Zustand der Metamorphose, werfen sie in einem Vexierspiel Fragen nach hart oder weich, lebendig oder leblos, geborgen oder gefangen auf und spiegeln so das Ungewisse und den geheimnisvollen Moment des Dazwischen.
Katalog Bettina van Haaren, Rosentuch, 2011, © Bettina van Haaren bei: VG Bild-Kunst

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Bettina van Haaren. Senkblei

Katalog: 87 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen
Herausgeber: Dr. Hans Günter Golinski, Dr. Uwe Haupenthal
erschienen: Druckverlag Kettler
Preis: 18 Euro

Dieses Katalogbuch erscheint anlässlich der Ausstellung „Bettina van Haaren und Frau Wilken. Malerei. Skulptur. Zeichnung“

Kunstmuseum Bochum
25. September – 15. November 2015

Senkblei (Counterweight)
Richard Haizmann Museum Niebüll
6.5.–26.6.2016

Ausgangspunkt der in Nordrhein-Westfalen lebenden Künstlerinnen ist die körperliche Berührung bzw. Berührtheit zwischen künstlerischer Arbeit und dem Publikum. In einem Spektrum von Zeichnung, Malerei und Skulptur schaffen die Künstlerinnen einen diskursiven Erfahrungsraum, in dem Illusion und Realität greifbar und zugleich unnahbar aufeinander treffen. Bettina van Haarens Arbeiten sind Selbstbilder, auf denen sie sich performanceartig auf meist großformatigen Leinwänden erkundet. Zur eigenen Person stellt sie Alltagsgegenstände oder ausgestopfte Tiere in Beziehung, so dass der Eindruck scheinbar präziser Installationen in einer Welt des Kinderspiels und der skurrilen Phantasie in einem kargen Raum entsteht. Frauke Wilkens zum Teil großformatige textile Skulpturen stehen, hängen oder liegen mit außergewöhnlicher körperlicher Präsenz im Raum. Die abstrakten biomorphen Formen erinnern an organische Fragmente und im weitesten Sinn an den menschlichen Körper. Scheinbar in einem Zustand der Metamorphose, werfen sie in einem Vexierspiel Fragen nach hart oder weich, lebendig oder leblos, geborgen oder gefangen auf und spiegeln so das Ungewisse und den geheimnisvollen Moment des Dazwischen.
Katalog Bettina van Haaren, Rosentuch, 2011, © Bettina van Haaren bei: VG Bild-Kunst

KatalogCover

Catalina Pabón. Erstarrte Wirklichkeiten / Worlds apart

Katalog: 95 Seiten, 34 Abbildungen
Herausgeber: Britta E. Buhlmann, Hans Günter Golinski, Jörg-Uwe Neumann
erschienen: Das Wunderhorn GmbH
Preis: 18 Euro

Dieses Katalogbuch erscheint anlässlich der Ausstellung „Catalina Pabón. Erstarrte Wirklichkeiten / Worlds apart“

Kunsthalle Rostock
17.4.2014 – 15.6.2014

Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

16.7.2014 – 7.9.2014

Kunstmuseum Bochum

6.6.2015 – 8.8.2015

dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus
21. Juni – 20. September 2015

Die 1979 in Bogotá geborene und heute in Berlin lebende kolumbianische Künstlerin Catalina Pabón malt und zeichnet Landschaften: Mächtige, weite, finstere, karge und üppige Landschaften oder Landschaftsausschnitte. Die Künstlerin arbeitet in Grenzbereichen: Sowohl im Medium, zwischen Malerei und Zeichnung, als auch in der Darstellung, die zwischen realer und fiktiver Welt changiert. Mit weichen, feinen Strichen führt sie Pastellkreiden über Leinwände oder dunkle Papiere und schraffiert energisch mit Filzschreibern auf dem Malgrund, auf dem erstaunlich harte „Szenerien“ entstehen. Catalina Pabón spielt mit romantisierenden Vorstellungen und gestattet dennoch keine Illusionen.

„Schon zu Beginn der neuzeitlichen Landschaftsmalerei erwiesen sich Landschaftsbilder als Resonanzräume psychischer, sozialer und territorialer Fragen. In ihnen nehmen Erinnerungen und Sehnsüchte, Ängste und Fragen nach dem eigenen Weltverhältnis Gestalt an. Überlegungen dieser Art machen die Weise verständlich, in der auch Catalina Pabóns Landschaften an unbewusste Schichten und ganz grundsätzliche, existentielle Fragen des In-der-Welt-Seins rühren. Wobei ihre kalten und schroffen Gegenden etwas ganz anderes entwerfen als ein positives Verhältnis der Beheimatung oder Identifikation. Eher das Gegenteil ist der Fall. Sie lassen fragwürdig erscheinen, ob diese Welt überhaupt für uns gemacht ist und ob es uns darin wirklich gibt. In diesen gleichermaßen zurückweisenden wie magisch affizierenden Gegenden sind wir wie ausgesetzt und konfrontiert mit unserem nackten Dasein.“  (Karen van den Berg)

Katalogcover Russ. Avantgarde

Wir müssen den Schleier von unseren Augen reißen – Fotografie und Zeichnung der russischen Avantgarde aus der Sammlung der Sepherot Foundation

Katalog: 164 Seiten, rund 150 Abbildungen
Herausgeber: Beate Kempfert und Alla Chilova
erschienen: Hantje Cantz
Preis: 20 Euro

Dieses Katalogbuch erscheint anlässlich der Ausstellung „Wir müssen den Schleier von unseren Augen reißen – Fotografie und Zeichnung der Russischen Avantgarde aus der Sammlung der Sepherot Foundation“

Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim
17. Dezember 2014 – 8. März 2015

Kunstmuseum Bochum
22. März – 31. Mai 2015

dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus
21. Juni – 20. September 2015

Zum Beginn des 20. Jahrhunderts suchten Künstler allerorten neue Ausdrucksformen. Die russische Avantgarde entwickelte – inspiriert von westeuropäischen Kunstströmungen – eine genuin eigene, revolutionär ungegenständliche Darstellungsweise. Die von Dr. Beate Kemfert, Opelvillen Rüsselsheim, kuratierte Ausstellung mit rund hundert Zeichnungen, Gemälden und Fotografien will veranschaulichen, wie die aus der bildenden Kunst kommenden Impulse auch das Medium der Fotografie durchdringen und wie das fotografische Sehen gleichzeitig Niederschlag in den Werken der Avantgarde-Künstler findet. Insbesondere Alexander Rodtschenko, der ursprünglich Maler war, widmete sich früh der Fotomontage. Mit seiner Leica erforschte er das Großstadtleben – nicht allein, um Realität einzufangen, vielmehr stehen seine Aufnahmen ungewohnter Motive aus unüblichen Perspektiven im Zeichen abstrakt-malerischer Bildkompositionen. Auch El Lissitzky oder Georgi Selma übertrugen bildnerische Strategien auf die Fotografie. In der Gegenüberstellung mit Papierarbeiten und Zeichnungen, etwa von Kasimir Malewitsch oder Ilja Tschaschnik, wird die Fortführung von Suprematismus und Konstruktivismus mit fotografischen Mitteln evident. In den 1920er Jahren arbeiteten Künstler und Fotografen enthusiastisch an der Entwicklung einer neuen Gesellschaft. Ihr Glaube an die Utopie fand einen Nachhall in der Darstellung des Menschen: Alltag, Arbeitsleben, die Fortschritte der Industrialisierung, Sport waren Themen, in denen die Vision des neuen Menschen ihren Niederschlag fand. Die Erkundungen der Avantgardisten auf dem Gebiet des neuen Sehens endeten jedoch, als das politische Klima der Sowjetunion immer reaktionärer wurde. Anfang der 1930er Jahre verordnete die kommunistische Partei der Kunst den Sozialistischen Realismus, die Avantgarde-Künstler wurden des Formalismus bezichtigt und ins Abseits gedrängt, über einige wurde ein Berufsverbot verhängt.
Die Ausstellung zeigt Werke von: Jewgeni Chaldei, Alexandra Exter, Boris Ignatowitsch, Wassili Jermilow, El Lissitzky, Kasimir Malewitsch, Ida Nappelbaum, Ljubow Popowa, Michail Prechner, Alexander Rodtschenko, Olga Rosanova, Konstantin Roshdestwenski, Georgi Selma, Nikolai Sujetin, Wladimir Tatlin, Ilja Tschaschnik, Jakow Tschernichow und Nadeshda Udalzowa.

Cover

Charlotte Salomon. Leben? oder Theater?

Katalog: 32 Seiten, 10 Abbildungen, 9 Fotografien
Herausgeber: Hans Günter Golinski
Preis: 8 Euro

Dieses Katalogbuch erscheint anlässlich der Ausstellung „Charlotte Salomon. Leben? oder Theater“ im Kunstmuseum Bochum
vom 28. Februar bis zum 25. Mai 2015.

 

Mit einer Reihe von Künstlerinnen und Künstlern, die wegen ihrer jüdischen Abstammung von den Nationalsozialisten umgebracht wurden, unterliegt auch das Werk von Charlotte Salomon (1917 in Berlin geboren und 1943 im KZ Auschwitz ermordet) der Gefahr, eher als besonderes historisches Dokument, denn als beispielloses Kunstwerk betrachtet zu werden. 1939 flieht sie 21jährig aus Berlin zu ihren Großeltern nach Südfrankreich. Hier entsteht in nur zwei Jahren, von 1940 bis 1942, eine einzigartige Bilderfolge von großer zeichnerischer Kraft und ausdruckstarker Farbigkeit. Die fast 800 Gouachen aus Bildern, Texten und Notationen zu Begleitmelodien fügen sich zu einem Gesamtkunstwerk mit filmischen und comicartigen Elementen. Zwar entstand die Bildfolge unter dem enormen psychischen Druck, dem sie als Emigrantin in Südfrankreich in ihren letzten Lebensjahren ausgeliefert war. Indem sie ihre Lebensgeschichte künstlerisch verfremdet malte, hat sie jedoch ein nahezu konzeptionelles, autonomes Kunstwerk geschaffen.
Konzipiert wie ein Theaterstück oder wie das Drehbuch zu einem Film, werden die Bilder zur expressiven Szenenfolge ihrer Familiengeschichte, die zwischen Realität und Imagination oszilliert.
Dem jeweiligen Ereignis und der intendierten Wirkung entsprechend entwickelt oder zitiert die Malerin unterschiedliche Stile, die von bewusst kindlicher, naiver Malerei über Michelangelo, van Gogh, Munch, die deutschen Expressionisten wie Beckmann und Kirchner bis hin zu Matisse, Picasso und nahezu abstrakter Kunst reichen. Der Einsatz der Schrift bringt die Bilder bisweilen in eine Nähe zur Karikatur und zum Comic. In der Malerei erscheinen Texte, die sich wie Opernlibretti, Regieanweisungen, oder Gedankensplitter lesen. Mit scharfer Beobachtungsgabe reflektiert sie gleichermaßen psychische Zustände wie politische Ereignisse mit Humor, Ironie und Sarkasmus, aber auch mit einem hohen Maß an Empathie. Dabei bezieht sie auch die Musik ein, indem sie Melodien aus Klassik, Volksmusik und Schlager zu einzelnen Texten vorgibt. Diese gattungsübergreifende, künstlerische Strategie provoziert – insbesondere beim „geübten“ Kunstbetrachter – eine dichte, unterschiedliche Sinne ansprechende ästhetische Wahrnehmung, die sich als imaginiertes Gesamtkunstwerk umschreiben lässt.

Unbenannt

Kurt Rehm – Neue Arbeiten

Katalog: 72 Seiten, 55 Abbildungen
Herausgeber: Hans Günter Golinski und Kurt Rehm
erschienen: Altenburg 2014
Preis: 15 Euro

Dieses Katalogbuch erscheint anlässlich der Ausstellung „Kurt Rehm – Neue Arbeiten“ im Kunstmuseum Bochum
vom 30. November 2014 bis zum 25. Januar 2015.

Die Bilder von Kurt Rehm bringen den Betrachter zum Staunen: Ein wahrer Mikrokosmos von abstrakten Formen entfaltet zu bildfüllenden Kompositionen. Dabei entwickeln die bunten Papierschnitte ihren ganz eigenen Rhythmus, denen im Wechsel von Rundungen, Spitzen und fließenden Konturen oft ein fast tänzerischer Charakter innewohnt. Immer wieder wird gern darauf hingewiesen, dass der Japan-Aufenthalt des jungen Kurt Rehm sein Werk beeinflusst habe, scheint doch hier ein Ursprung seines mitunter asiatisch anmutenden Vokabulars zu liegen. »Ich weiß nicht, ob es da einen direkten Einfluss gibt«, so Kurt Rehm, der als Siebenjähriger mit Eltern und der jüngeren Schwester in die Nähe von Tokio zog. »Was mich faszinierte, waren die kleinen Streichholzschachteln, die mit Abbildungen japanischer Farbholzschnitte beklebt waren«, so Rehm, und er ergänzt: »Wahrscheinlich wurde damals schon meine Sammelleidenschaft entfacht.«

Kurt Rehms Papierschnitte zeigen organische Elemente, abstrakt-amorphe Formen, die sich zu einem spannungsvollen Gefüge ordnen, die die Prozesshaftigkeit seiner Arbeiten betonen. Die schlichten Formen einiger Werke der frühen Jahre sind ihm heute fast zu spartanisch. Dennoch begrenzt er die Auswahl für die Collagen aus geschnittenen farbigen Papieren auf sieben Formelemente. Wenn auch spekulativ, so stellen sich auch hier Assoziationen zur asiatischen Kultur ein, insbesondere die japanische Bedeutung der sieben Glücksgötter als Symbol des irdischen Glücks. Die von ihm erstellten Formen sind nie mit Ecken und Kanten begrenzt. In steter Variation erscheinen die Papierschnitte immer neu. Spricht Kurt Rehm über den Arbeitsprozess, so zeigen sich auch hier unwillkürlich Parallelen zum Vokabular der Musikwelt. Wie ein Komponist setzt er aus den vielfältigen vorgeschnittenen Farb- und Formgebilden eine neue Komposition zusammen.

 

Unbenannt

SPARSHA – Berührung der Sinne
Ritual und zeitgenössische Kunst aus Indien

Katalog: 232 Seiten, über 160 Abbildungen
Herausgeber: Hans Günter Golinski im Auftrag der Stadt Bochum
erschienen: Leipzig 2014
Preis: 25 Euro (Museumsausgabe)

Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung „SPARSHA – Berührung der Sinne. Ritual und zeitgenössische Kunst aus Indien“ die 02. November 2014 bis zum 1. Februar 2015 im Kunstmuseum Bochum stattfindet.

Zeitgenössische indische Künstler greifen alte Mythen auf, interpretieren sie neu und überraschen mit einzigartigen Bildern von Holi, dem Fest der Farben, mit Ganesha-Gemälden im Riesenformat oder einem begehbaren Reiseschrein. Dieser Katalog ermöglicht einen umfassenden Blick auf die aktuelle Kunstproduktion des Subkontinents und präsentiert die verschiedenen künstlerischen Disziplinen: Malerei, Skulptur, Performance, Installation sowie Video und Fotografie. Auch moderne Interpretationen von historischen Techniken werden gezeigt.

Den Werken der insgesamt 16 indischen Künstlerinnen und Künstlern werden dabei historische Objekte gegenübergestellt, die ebenfalls im Katalog vorgestellt werden.

Neben den einzelnen Werkbeschreibungen finden sich im Katalog auch Aufsätze von Michael von Brück zur Ästhetik in den indischen Religionen, Madlen Krüger beschreibt den europäischen Blick auf den Kontinent, Nina Selig nimmt sich dem indischen Kino an und Thomas Hensolt und Konstantin Wenzlaff beschäftigen sich mit aktuellen und historischen Kunstformen in Indien.

Katalogcover

RuhrKunstSzene – Fünfzig Positionen, Zehn Museen, eine Ausstellung

Katalog: 224 Seiten, über 200 Abbildungen
Herausgeber: Ferdinand Ullrich, Sepp Hiekisch-Picard und Hans-Jürgen Schwalm im Auftrag der RuhrKunstMuseen
erschienen: Bielefeld, 2014

Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung „RuhrKunstSzene“ die 2014 in zehn der zwanzig RuhrKunstMuseen parallel statfindet.

Mit der Ausstellung „RuhrKunstSzene“ präsentieren zehn RuhrKunstMuseen ab September 2014 ein Panorama aktueller Kunst im Ruhrgebiet. Dieser gemeinsame Auftritt von zehn Museen soll den Blick für die außerordentliche Vielfalt künstlerischer Auseinandersetzungen schärfen, die sich auf das Ruhrgebiet, seine künstlerische Tradition und Identität beziehen: Malerei, Skulptur, Fotografie, Neue Medien, Installation und Performance. Die „RuhrKunstSzene“ zeigt fünfzig künstlerische Positionen, zum Teil aus der aktuellsten Produktion der beteiligten Künstler, zum Teil auf die historische Entwicklung zurückgreifend. Jeder Ausstellung wird ein einleitender Text gewidmet, zudem werden auch alle fünfzig Künstlerinnen und Künstler genauer vorgestellt.

Folgende Museen sind an dem Projekt beteiligt:
Kunstmuseum Bochum; Museum DKM | Stiftung DKM, Duisburg; Kunstmuseum Gelsenkirchen; Emschertal­Museum Herne, Städtische Galerie; Flottmann­Hallen Herne; Skulpturenmuseum Glaskasten Marl; Kunstmuseum Mülheim a. d. Ruhr; LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen; Kunsthalle Recklinghausen; Märkisches Museum Witten

 

Cover Hans Kaiser Katalog

Hans Kaiser. Imaginäre Räume

Katalog: 80 Seiten, 40 Abbildungen
Herausgeber: Kunstmuseum Bochum und Hans-Kaiser-Kreis e.V
erschienen: Berlin, 2014
Preis: 15 Euro

Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung „Hans Kaiser. Imaginäre Räume“ vom 16. Februar 2014 bis 27. April 2014 im Kunstmuseum Bochum.

Nach Jahrzehnten der Abwesenheit kehrt der Maler Hans Kaiser mit einer großen Einzelausstellung nach Bochum zurück. Hier begann der Autodidakt sein malerisches Werk und hier war es auch, dass er 1949 in der damals noch Städtischen Kunstgalerie erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Damals zeigte er noch starkfarbige und expressive Landschafte sowie Stillleben oder Porträts.

Die jetzige Ausstellung zeigt einen anderen Hans Kaiser, den der sich auf den Spuren des ‚Deutschen Informel‘ bewegt, dessen Bilder ausgehend von Landschaftlichem und Figürlichem sich aufzulösen beginnen und die in enger Verbindung mit Kaisers Nähe zur fernöstlichen Spiritualität und Kultur stehen.

Asiatische Kalligraphien geben dabei seinen oftmals skriptual und skizzenhaft wirkenden Arbeiten wichtige Impulse.

Der Katalog zeigt eben jene Werke, aber auch Kaisers Spätwerk, dass durch fast monochrome Bildräume geprägt ist und ebenfalls eine gewisse Nähe zu chinesischen Landschaftsdarstellungen aufweist. Wissenschaftliche Beiträge von Sepp Hiekisch-Picrad und Dr. Claudia Posca runden den Katalog ab und geben den versuch einer kunsthistorischen Verortung von Hans Kaisers Werken wider.

Cover Aliento

Aliento. Arte de Colombia

Katalog: 64 Seiten, 45 Abbildungen
Herausgeber: Dr. Hans Günter Golinski im Auftrag der Stadt Bochum
erschienen:  Bönen, 2013
Preis: 5 Euro

Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung „Aliento. Arte de Colombia“ vom 23. November 2013 bis 2. Februar 2014 im Kunstmuseum Bochum.

Zeitgenössische Kunst aus Kolumbien ist hierzulande weitestgehend unbekannt – wie auch das Land selbst. Die Liste berühmter Persönlichkeiten endet schnell nach Shakira, Juan Pablo Montoya oder Fernando Botero. Insgesamt genießt das Land einen schlechten Ruf, lassen sich die Bilder jahrzehntelangen Bürgerkriegs, Gewalt und Drogenhandel nicht so einfach aus dem Gedächtnis wischen.

Dennoch handelt es sich um ein äußerst vielschichtiges land, dessen Kultur von Afrika, der Karibik und den angrenzenden Ländern gleichermaßen geprägt ist und wegen seines hohen Bildungsstatuses oft als ‚Athen Lateinamerikas‘ bezeichnet wird.

So vielseitig die kulturellen Einflüsse, so unterschiedlich stellt sich auch die Kunstszene dar. Zwar beschäftigen sich die Künstlerinnen und Künstler immer wieder mit der Geschichte ihres Landes, tun dies aber mit einem universellen Anspruch und erschaffen so Manifeste gegen Krieg und Gewalt. Aber auch europäische bzw. westliche moderne und zeitgenössische Kunst wird immer wieder kritisch hinterfragt, wie die Arbeiten von Antonio Caro oder Álvaro Barrios beweisen.

Der Katalog zeigt nicht nur einen Großteil der ausgestellten Werke, sondern gibt gleichzeitig Auskunft zur Bedeutung der einzelnen Exponate. Bereichert wird er zudem durch einen Aufsatz der Kunst- und Lateinamerikakennerin von Sarah Poppel, der sich mit der Rezeptionsgeschichte kolumbianischer Kunst in der deutschsprachigen Museumslandschaft auseinandersetzt.

Cover Concrete Poetry

Concrete Poerty. Die Sammlung des Fotoprojekts Emscher Zukunft

Katalog: 98 Seiten, 83 Farbfotos (zusätzlicher Index mit allen kompletten Fotoserien)
Herausgeber: Emschergenossenschaft
erschienen:  Berlin, 2013
– Im Museum derzeit vergriffen –

Die Publikation erscheint anlässlich der Ausstellungskooperation zwischen der Emschergenossenschaft und dem Kunstmuseum Bochum „Concrete Poetry – Die Sammlung des Fotoprojekts Emscher Zukunft“ vom 18. August 2013 bis 27. Oktober 2013 im Kunstmuseum Bochum.

Der ausstellungsbegleitende Katalog stellt alle Fotografen und die insgesammt 68 Bilderserien genauer vor, die sich in der Sammlung des BRIDGES-Projekts befinden.

Cover Corbijn

Anton Corbijn – Inwards and Onwards

Katalog: 53 Seiten, 16 Porträts
Herausgeber: Dr. Hans Günter Golinski im Auftrag der Stadt Bochum
erschienen:  Berlin, 2013
Preis: 12,50 Euro

Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung von „Anton Corbijn – Inwards and Onwards“ die vom 25. Mai 2013 bis 28. Juli 2013 im Kunstmuseum Bochum. Der weltweit anerkannte Fotograf, Anton Corbijn, zeigt nach 13 Jahren erneut seine beeindruckenden Porträts im Kunstmuseum Bochum. Bekannt wurde der mittlerweile in Berlin lebende Künstler vor allem durch seine einfühlsamen Porträts von Musikern und Bands, wie etwa  Depeche Mode, U2, Johnny Cash, Tom Waits, Miles Davis, Nick Cave oder auch Herbert Grönemeyer. In der Ausstellung werden vor allem Werke aus seiner aktuellen Artist-Series präsentiert. Internationale Stars der Kunstszene wie Lucian Freud, Gerhard Richter, Jeff Koons oder Damien Hirst besuchte der Fotograf in ihren Ateliers und schuf eindrucksvolle und lebendige Porträts der zumeist ‚gesichtslosen’ Maler und Bildhauer. Der ausstellungsbegleitende Katalog zeigt insgesamt 16 Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen, die das anschließende Interview zwischen den beiden Kuratoren der Ausstellung, Dr. Hans Günter Golinski und Sepp Hiekisch-Picard, mit Anton Corbijn abrunden. Sehr persönlich berichtet der Fotograf hier über seinen beruflichen Werdegang, gibt Einblicke in seine Kinder- und Jugendzeit und berichtet von seiner Faszination für Menschen, die er immer wieder neu in Szene setzt und spricht über den Unterschied von Foto- und Filmkamera, zu der er in letzter Zeit immer häufiger greift. Neben frühen Selbstporträts des Niederländers und experimentellen Arbeiten, findet sich auch das erstmals reproduzierte Foto des chinesischen Künstlers Ai Weiwei im Katalog. Neben den bekannten Schwarz-Weiß-Aufnahmen, zeigt eine Aufnahme von Herbert Grönemeyer, dass Anton Corbijn auch immer wieder stimmungsvolle Farbaufnahmen gelingen.

Cover_Laury

MICHA LAURY

Katalog: 368 Seiten mit 508 Farbabbildungen
Herausgeber: Micha Laury, Kunstmuseum Bochum, Museum Goch, Museum of Art, Ein Harod und Musée d’art moderne de Saint-Étienne Métropole
erschienen: Blou, 2013
Preis: 45,00 Euro

Das Kunstmuseum Bochum widmet mit HUMAN SPACE BODY MIND dem in Israel geborenen und aufgewachsenen Micha Laury seine erste große Einzelausstellung in Deutschland. Laury, der mittlerweile in Frankreich lebt und arbeitet, wuchs in einem Kibbuz auf – eine Erfahrung, die vor allem seine frühen Arbeiten nachhaltig prägte. In der Abgeschiedenheit eines Bunkers auf dem Gelände suchte er eine Rückzugsmöglichkeit, um dort seinem Schaffensdrang nachzugehen. Seit einer Verletzung des Schädels, während eines Kriegseinsatzes als Soldat begann sich Laury vermehrt mit dem menschlichen Gehirn auseinanderzusetzen. Auch heut noch sind Hirn- und Zukunftsforschung Themen, die in seiner Kunst eine zentrale Rolle spielen. Komplexe Bereiche bearbeitet er dabei zeichnerisch, in Form von Skulpturen und Installationen oder als Performances. Die Ausstellung im Kunstmuseum legt den Schwerpunkt auf das fast 50jährige zeichnerische Oeuvre Laurys. Neben autonomen Papierarbeiten finden sich auch Studien für Installationen und Performances, die jedoch der Zeichnung in ihrer Exaktheit in nichts nachstehen. Der begleitende Katalog ist ein Kooperationsprojekt des Kunstmuseums Bochum mit den Museen in Goch (Deutschland), Ein Harod (Israel) und Saint-Étienne (Frankreich). Er versammelt über 500 Zeichnungen, Malereien und Skulpturen der frühen 60er Jahre bis heute sowie einführende Texte der verschiedenen Ausstellungsmacher. Da der Katalog auf Englisch und Französisch erschienen ist, liegen der Bochumer Ausgabe deutsche Übersetzungen des Vorwortes und der wissenschaftlichen Texte von Dr. Hans Günter Golinski und Dr. Galia Bar-Or bei.

Hartmann

Robert Hartmann.Moderne Malerei Vom Negerkral zum Rittersaal

Katalog: 160 Seiten, ca.70 Abbildungen
Herausgeber: Robert Hartmann
erschienen: Goch, 2013
Preis: 19,00 Euro

—————————— „Hier möchte ich die Gespenster der neueren Moderne verlassen, sei es Informel, Fluxus, Konzept, Fotomalerei, genauso wie engagierte, politische und andere künstlerisch-evangelische Tendenzen, oder die Postmoderne. Soll ich die Hoffnung hegen, es noch zu erleben, dass das Herz der Modernen Kunst aufhört zu schlagen.“, so beginnt der einführende Katalogtexte des Künstlers selbst. Als humorvoller und selbstironischer Maler präsentiert sich Robert Hartmann in seiner Ausstellung im Kunstmuseum Bochum. Erstmals verlässt Robert Hartmann – der im Ruhrgebiet ein „selbstverschuldeter bekannter Unbekannter“ ist, das schützende Kollektiv der Künstlergruppe, sei es nun die zwischen 1969 und 1973 bestehende YIUP (mit Peter Angermann und Hans Rogalla) oder die 1982 gegründete Gemeinschaft „Die Langheimer“ (mit Werner Reuber und Ulrike Zilly). Gänzlich bescheiden sein Anliegen, sich innerhalb der Ausstellung lediglich als Maler zu zeigen, überrascht er dennoch mit vielseitigen großformatigen Gemälden. Mal figurativ mal abstrakt widmet er sich dabei punktgenau gesellschaftlichen, kulturellen und philosophischen Fragestellungen, die jedoch nie ganz objektiv bleiben und auch das ein oder andere Mal mit einem Augenzwinkern zu verstehen sind.

Cover Ausstellungskatalog WKB

wir wieder hier BO-WKB 2013

Katalog: 156 Seiten, ca. 130 Abbildungen
Herausgeber: Ekkehard Neumann für den Westdeutschen Künstlerbund e.V.
erschienen: Bönen, 2013
Preis: 18,00 Euro

Seit 1995 hat der Westdeutsche Künstlerbund (WKB) in Bochum seine Heimat gefunden. Mit mehr als 200 Mitgliedern gehört er zu den personenstärksten Künstlerverbänden Deutschlands und ist Dank seiner zahlreichen, zum Teil internationalen Kooperationspartner auch über die Grenzen NRWs bekannt. Zur 33. Übersichtsausstellung des Künstlerbundes wählte ein Kuratorium insgesamt 120 Künstlerinnen und Künstler aus der Liste der Mitglieder und deren Freunden aus. Zudem wurden auch fünf Positionen der Kroatischen Künstlervereinigung (HDLU) zur Ausstellung eingeladen und legte damit den Grundstein für weitere Kooperationen. Der Katalog, der alle präsentierten Werke abbildet, ermöglicht so einen spannenden Blick in die Ateliers und Arbeitsbereiche sowohl etablierter Künstlerinnen und Künstler als auch junger Talente. Ohne thematische Einschränkungen präsentiert die Publikation ein breit gefächertes Angebot künstlerischer Konzepte, Techniken und Medien: Von klassischer Malerei, über Bildhauerei und Fotografie werden auch Zeichnung, Grafik, Installation und Videoarbeiten vorgestellt.

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Public Art Ruhr

Katalog: 234 Seiten, 100 Abbildungen
Herausgeber: Walter Smerling und Ferdinand Ullrich im Auftrag der RuhrKunstMuseen
erschienen: Köln, 2012
Preis: 29,80 Euro

Der öffentliche Raum der Metropole Ruhr ist reich an Schätzen, die oftmals nahezu unbemerkt bleiben. Dieses Buch ist der Kunstlandschaft des Ruhrgebietes gewidmet und stellt 100 Kunstwerke vor, die in den letzten 60 Jahren im Ruhrgebiet errichtet wurden und so maßgeblich das Gesicht der Region Ruhr prägen. Arbeiten bedeutender Künstler werden mit großformatigen Abbildungen und erläuternden Texten präsentiert und auf diese Weise wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt und zum Schutz und Erhalt der Objekte aufruft. Der Katalog versteht sich als eine Art Reiseführer zu Orten, die Kunst- und Kulturfreunden oft bekannt sind, die aber häufig als Kunst gar nicht mehr so sehr wahrgenommen werden. Da gibt es z.B. am Fuße des Musiktheaters im Revier in Gelsenkirchen ein Relief von Robert Adams, das quasi mit der Architektur verschmilzt. Am Brunnen vor der Stadthalle Mülheim geht man auch oft achtlos vorbei oder erfreut sich am plätschernden Wasser. Er ist ein Kunstwerk von Robert Schad. Auffällig dagegen ist der Brunnen von Niki de Saint Phalle auf der Königstraße in Duisburg. Äußerst beliebt ist natürlich die Brücke „Skinky springs to fame“ von Tobais Rehberger über den Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen. Ebenfalls interessant ist das Gelände der Kläranlage Berne-Park in Bottrop mit verschiedenen Kunstwerken. Das spektakulärste und neuste ist vielleicht die Großskulptur „Tiger & Turtle“ in Duisburg, entworfen von Heike Mutter und Ulrich Genth. Insgesamt werden beeindruckende Kunstwerke aus Bergkamen, Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Hagen, Hamm,  Herne, Kamen, Marl, Mülheim a. d. Ruhr, Oberhausen, Recklinghausen, Unna und Witten.

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Nam June Paik Award 2012 – Ausstellungskatalog

Katalog: 72 Seiten
Herausgeber: Kunststiftung NRW
erschienen: Kunststiftung NRW, 2012
Preis: kostenlos

Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung „Nam June Paik Award. Internationaler Medienkunstpreis der Kunststiftung NRW“ 2012 vom 31. Oktober 2012 bis 20. Januar 2013 Das Projekt entstand in Kooperation mit der Kunststiftung NRW. Bereits zum sechsten Mal wurde der Nam June Paik Award im Jahre 2012 vergeben. Nachdem das museum kunstpalast in Düsseldorf oder das Wallraf-Richartz-Museum in Köln zu den bisherigen Ausstellungsorten des international renommierten Preises gehörten, fiel die Wahl dieses Jahr auf das Kunstmuseum Bochum. Neben dem Werk des diesjährigen Preisträgers Cevdet Erek, werden auch die Arbeiten der sechs weiteren nominierte Künstlerinnen und Künstler sowie die werke der Förderpreisträgerinnen des Jahres 2010 Der Katalog stellt alle Künstler der Shortlist und die Förderpreisträgerinnen kurz vor und widmet sich ausführlichen Beschreibungen der einzelnen Werke. Zudem finden sich einführende Texte zum Austragungsort und zum Award im Katalog. Der Katalog ist zweisprachig (deutsch/englisch) erschienen.

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Johannes Brus. Frühe Fotos / Späte Schäden. Fotoarbeiten und Skulpturen

Katalog: 144 Seiten
Herausgeber: Hans Günter Golinski im Auftrag der Stadt Bochum
erschienen: Kunstmuseum Bochum 2012
Preis: 20 Euro

Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung „Frühe Fotos – Späte Schäden. Johannes Brus“ vom 02. Juni bis 26. August 2012 im Kunstmuseum Bochum Der Katalog widmet sich mit Johannes Brus einem Künstler des Ruhrgebiets, der national wie international hohes Ansehen genießt. In seinen Fotoarbeiten, die vielfältigen experimentellen Prozessen, Eingriffen und Einwirkungen des Zufälligen ausgesetzt sind, setzt Brus Bruchstücke von Vergangenem wie ein Archäologe zusammen. Wichtigster Fundus sind ihm die Bilder des kollektiven Gedächtnisses, die er mit scheinbar Realem und Gegenwärtigem vielfältig vernetzt. Bei seinen figürlichen Plastiken greift er zu Materialien, die den archetypischen Charakter unterstreichen. In der Regel verwendet er Beton, um Oberflächen zu erzeugen, die von Furchen und Kratern deformiert sind, was den Eindruck von Alter und Versteinerung noch betont. Diese Skulpturen werden anschließend in Bronze gegossen. Auch mit Farbe wird die Entfremdung vom Dargestellten unterstrichen: Figuren, die aus einer vergangenen Welt zu kommen scheinen und geheimnisvolle Erinnerungen bergen. Der Katalog versammelt alle im Kunstmuseum bochum gezeigten Fotos und skulpturale Arbeiten, des in Essen lebenden Bildhauers. Viele der Werke entziehen sich dabei der routinierten Betrachtungsweise oder überraschen mit Witz und Ironie.

Fluxus Katalogcover

inge baecker bochum – fluxus ruhrgebiet

Katalog: 40 Seiten
Herausgeber: Hans Günter Golinski im Auftrag der Stadt Bochum
erschienen: Kunstmuseum Bochum, 2012
Preis: 5€

 

 

 

Die im November 1970 in Bochum gegründete Galerie Inge Baecker zählt von ihren ersten Ausstellungen an zu den besten Adressen für die Fluxus- und Happening-Bewegung in Deutschland. Die Ausstellung zeichnet die ersten 12 Jahre der Galerietätigkeit nach und beweist, welche Strahlkraft von Bochum seinerzeit ausging.
Der vorliegende Katalog ist in der Form einer Tageszeitung erschienen, er setzt sich jedoch nicht nur mit den Tätigkeiten Inge Baeckers auseinander, sondern beschreibt eingehend die für die Fluxus-Bewegung so wichtigen Bochumer Kunstwochen. Zudem werden die von Inge Baecker vertretenen Künstler und ihre Werke einzeln genauer vorgestellt. Darunter international bekannte Künstler wie Allan Kaprow, Edward Kienholz oder Wolff Vostell. Außerdem finden sich im Katalog zahlreiche historische Fotos, die in dieser Art erstmal publiziert werden.

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Bis hier… 50 Jahre Kunstverein Bochum

Katalog: 107 Seiten
Herausgeber: Kunstverein Bochum
erschienen: Kunstmuseum Bochum, 2012
Preis: 12 Euro

 

Der Bochumer Kunstverein steht in enger Verbindung zum Kunstmuseum Bochum. Die Jubiläumsausstellung greift mit ihrem Titel das Anliegen aber auch die Perspektive auf: Bis hier. Mit einer umfassenden Retrospektive würdigt die Schau in einer umfangreichen und repräsentativen Künstlerauswahl das Engagement des Vereins und seiner Mitglieder für zeitgenössische Kunst. In einem Querschnitt durch die Ausstellungsjahre werden Werke von über 40 Künstlern präsentiert. Im Katalog sind alle Werke einzeln aufgeführt und werden genauer vorgestellt.
Die Liste der teilnehmenden Künstler deutet die Medienvielfalt sowohl des zeitgenössischen Kunstgeschehens als auch der Ausstellung bereits an: Videoarbeiten werden ebenso berücksichtigt wie das klassische Tafelbild, Skulpturen und Rauminstallationen, Fotografie und Zeichnung sowie druckgrafische Arbeiten erweitern das mediale und ästhetische Spektrum. Damit wird nicht nur der künstlerisch-inhaltlichen Vielfalt, sondern auch der medialen Mannigfaltigkeit Rechnung getragen.

Arbeiten der folgenden Künstler sind im Katalog zu finden:
Sonja Alhäuser, Stephan Balkenhol, Christiane Baumgartner, Boris Becker, Matthias Beckmann, Daniel Bräg, Martin Brand, Martin Brüger, Holger Bunk, Bogomir Ecker, Kerstin Flake, Christoph Girardet, Katharina Grosse, Rolf Julius, Raimund Kaiser, Dieter Kiessling, Jan Kolata, Christina Kubisch, Camill Leberer, Maik + Dirk Löbbert, Thomas Lüer, Bettina Marx, Rana Matloub, Anke Mila Menck, Aurelia Mihai, Christopher Muller, Martin Noel, Norbert Radermacher, Silke Rehberg, Ingo Ronkholz, Magdalena von Rudy, Judith Samen, Robert Schad, Hans-Christian Schink, Corinna Schnitt, Ralf Schreiber, Anja Schrey, Martina Schumacher, Olaf Val, Elisabeth Vary, Cornelius Völker, Michael John Whelan, Andrea Zaumseil

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Buddhas Spur – Zeitgenössische Kunst aus Asien

Katalog: 180 Seiten
Herausgeber: Dr. Hans Günter Golinski im Auftrag der Stadt Bochum
erschienen: Kunstmuseum Bochum, 2011
Preis: 25 Euro

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit der Ruhrtriennale 2011.

Wer sich auf Spurensuche begibt, entdeckt für sich einen Weg, der zu einer individuellen, subjektiven Erkenntnis führt. Diese ist das Ergebnis einer Interpretation der entdeckten Spur. Dabei ändert sich der Blick für das Bekannte. Besucher können die Spuren buddhistischen Denkens in künstlerischer Darstellung und Deutung bei den gezeigten Exponaten suchen. Dabei können sie sich von den gewohnten, ja quasi kulturell eingeübten Denkwegen entfernen, um das „Andere“ in der Kunst zu ergründen.

Wer sich auf Spurensuche begibt, wird anerkennen müssen, dass die entdeckte Spur auf etwas verweist, das längst unter uns ist. Und der Spurensucher muss die Spuren deuten, die Richtung lesen, um dahin zu gelangen, wohin oder worauf die Spur hinweist, um den oder das zu entdecken, von dem die Spur herrührt.

Diesem Ansinnen geht die Ausstellung „Buddhas Spur“ nach, indem sie historische Exponate in assoziativen Bezug zur zeitgenössischen Kunst stellt. Sie setzt den Betrachter auf die Spur, buddhistische Philosophien und Traditionen in der Kunst zu entdecken und „wie ein Wanderer“ nachzugehen. Dabei ist keine der gezeigten Positionen als moderne buddhistische Kunst misszuverstehen. Philosophische und ästhetische Bezüge zu buddhistischem Gedankengut verstehen sich als individueller Beitrag zur internationalen, kulturübergreifenden Gegenwartskunst.

Folgende Künstler nehmen an der Ausstellung teil und sind im Katalog vertreten:
Kimsooja (Korea), Long Bin Chen (Taiwan) Kamin Lertchaiprasert (Thailand), Montien Boonma (Thailand), Gonkar Gyatso (Tibet), Zhang Huan (China), Atta Kim (Korea), Nam June Paik (Korea), Takakazu Takeuchi (Japan), Charwei Tsai (Taiwan) und Shen Chen (China).

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BILDVERTRAUEN /Studio Jaeschke Ausblick – Rückblick

Katalog: 122 Seiten
Herausgeber: Hans Günter Golinski, Studio Jaeschke
erschienen: Kunstmuseum Bochum, 2011
Preis: 18 Euro

 

 

Das Katalogbuch erscheint anlässlich der Ausstellung BILDVERTRAUEN / Studio Jaeschke.
Ausblick – Rückblick vom 28. Mai bis 7. August 2011 im Kunstmuseum Bochum

Gerda und Helmut Jaeschkes Beschäftigung mit zeitgenössischer Kusnt war von Anbeginn (1970) bis heute nicht vordergründig auf das Sammeln von Kunst ausgerichtet, sondern auf die Förderung junger Künstler durch Ausstellungen im Studio Jaeschke und durch Vermittlung von Museumsausstellungen.
Die Ausstellungsreihe im Bochumer nicht kommerziellen Studio Jaeschke endete 1990.

Elf der damals gezeigten Künstler werden in der Ausstellung Bildvertrauen exemplarisch mit drei ausgewählten Arbeiten als Rückblick präsentiert. In einer breiteren Auswahl stellt die Ausstellung drei jüngere Künstler vor, deren Werke von den Initiatoren des Studio Jaeschke als Fortführung und Ausblick ihrer damaligen Tätigkeit erscheinen.

Folgende Künstlerinnen / Künstler nehmen an der Ausstellung teil und sind im Katalog vertreten: Peter Ackermann, Dieter Asmus, Hede Bühl, Johannes Grützke, Eckart Hahn, Thomas Huber, Johannes Hüppi, Konrad Klapheck, Jens Lausen, Wolfgang Mattheuer, Peter Nagel, Joachim Schmettau, Dietmar Ullrich und Hermann Waldenburg.

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Gil & Moti – Totally Devoted to You

Katalog: 158 Seiten,
Herausgeber: William Easton, Gil & Moti, Hans Günter Golinski, Elisabeth Delin Hansen, Peter S. Meyer, Stella Rolling, erschienen: Kunstmuseum Bochum, 2011
Preis: 20 Euro

 

Mit Gil & Moti tritt ein Künstlerpaar in Dialog mit den Bewohnern der Stadt. Darüber hinaus ist die internationale Ausstellung „Totally Devoted to You“ eine Bestandsaufnahme des bisherigen Schaffens der in Rotterdam lebenden israelischen Künstler.
Schon 2003 wurden im Kunstmuseum Bochum in der Ausstellung „Das Recht des Bildes“ Werke ausgestellt.

Die in Rotterdam lebenden israelischen Künstler Gil & Moti praktizieren seit 1994 in einzigartiger Konsequenz die Kunst- und Lebensform des Künstlerduos. In ihrer Kunst überschreiten sie die Grenzen zwischen privatem – ja intimen – und öffentlichen Leben, zwischen Individuum und Gesellschaft.
Äußerst komplexe, teilweise brisante Themen behandeln sie inhaltlich und formal mit einer besonderen, von ihnen entwickelten Methode der scheinbaren Naivität. Das Schlüsselmotiv ihrer interaktiven Kunstprojekte stellt das Phänomen der ‚Minderheiten‘ dar: Als Israeli, Juden, Migranten, Schwule und insbesondere als Künstler verkörpern Gil & Moti programmatisch historische und aktuelle Randgruppen.
Dabei stellen Sie die Frage, wer wen zum Minderheitendasein zwingt. Zugleich eröffnen sie Perspektiven zur selbstbestimmten Minderheit – machen Mut zu Anderssein.

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François Morellet in Bochum

Katalog: 64 Seiten
Herausgeber: Hans Günter Golinski im Auftrag der Stadt Bochum
erschienen: Kunstmuseum Bochum, 2011
Preis: 10 Euro

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Galerie m in Bochum.

François Morellet gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Neuen Konkreten Kunst und ist seit nun mehr 40 Jahren auf das engste mit der Stadt Bochum verbunden. Erste Kontakte zwischen dem heute im westfranzösischen Cholet lebenden Künstler und der Stadt Bochum entstanden 1969 bei einer Ausstellung in der Gelsenkirchener Künstlersiedlung Halmannshof. Hier lernte Morellet den Bochumer Galeristen Alexander von Berswordt-Wallrabe kennen und eine jahrzehntelange Zusammenarbeit begann. Morellet zeigte nicht nur in der Galerie m seine Werke sondern bekam durch Berswordt-Wallrabe die Möglichkeit auch in Museen in Holland, Deutschland, Belgien und Frankreich auszustellen. Zeitgleich erwarben bereits 1975 das Kunstmuseum Bochum sowie die Sammlung der Ruhr-Universität Bochum erste Werke aus dem Oeuvre des Franzosen. In der Folge entstanden auch zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum, wie etwa der Fragmentierte Kreisbogen in der Kassenhalle der Sparkasse am Dr.-Rue-Platz, Deux segments droite, l’un horizontal l’autre vertical an der Arnoldschule (heute am Finanzamt Bochum-Süd) und nicht zuletzt die Lichtskulptur Skyline die seit dem Silvesterabend 2009/2010 über dem Kunstmuseum Bochum leuchtet.
Die Ausstellung beleuchtet Morellets Interventionen im Stadtraum und gibt gleichzeitig einen Überblick über sein Werk in den Beständen der drei Bochumer RuhrKunstMuseen und seiner Ausstellungstätigkeiten in der Bochumer Galerie m.

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Zwischenbilanz IV 2011. HALBZEIT

Katalog: 60 Seiten
Herausgeber: bochumerkünstlerbund e.V.
erschienen: Kunstmuseum Bochum, 2011
Preis: 7 Euro

Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung HALBZEIT. Elf Freundinnen sollt ihr sein – Ein künstlerisches Projekt des bochumerkünstlerbundes vom 31. Juli bis 30. Oktober 2011 im Kunstmuseum Bochum

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem bochumerkünstlerbund und der DFB-Kulturstiftung.

Kunst und Fußball? Im Kunstmuseum Bochum geht diese doch etwas merkwürdig erscheinende Verbindung eine gelungene Liaison ein. Parallel zur Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland präsentiert der bochumerkünstlerbund im Kunstmuseum Bochum acht künstlerische Positionen, die sich dem Thema Frauen- und Mädchenfußball widmen. Neben interaktiven Werken, wie etwa dem Frauenkicker von Dorothee Bielfeld sind auch klassische Schwarz-Weiß-Porträts von Engels & Kraemer sowie Skulpturen oder Videoarbeiten in der Ausstellung zu sehen. Der Katalog stellt die einzelnen Künstlerinnen und Künstler kurz im Einzelnen vor und beschreibt die ausgestellten Werke detailliert.

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Out of the office. Unternehmensgalerie Ruhr.2010

Katalog: 224 Seiten, circa 100 Farbabbildungen
Herausgeber: Hans Günter Golinski
erschienen: Kunstmuseum Bochum, 2010
Preis: 20 Euro

Der umfangreiche Katalog bietet einen ausschnitthaften Blick auf die Sammeltätigkeiten einiger im Ruhrgebiet ansässiger Firmen und Dienstleister. Die Liste der Leihgeber reicht von global players bis zum Familienunternehmen. So unterschiedlich die einzelnen Firmen sind, so heterogen präsentieren sich auch ihre Sammlungsschwerpunkte. Die Ausstellung und der begleitende Katalog, beides in Kooperation mit pro Ruhrgebiet e.V. realisiert, richten ihren Focus auf die Kunst der klassischen Moderne bis zur Gegenwart. Dabei stellen sie neben Malerei und Skulptur auch Foto- und Videokunst vor.

Neben einführenden Texten werden die knapp 90 Arbeiten detailliert beschrieben und kunsthistorisch verortet. Unter anderem werden Werke folgender Künstler vorgestellt: Bernd und Hilla Becher, Christo und Jean-Claude, K. O. Götz, Andreas Gursky, Damien Hirst, Johannes Hüppi, Thomas Köner, Jung-Jae Lee, René Magritte, Thomas Struth, Rosemarie Trockel.

Textbeiträge von: Ursula Bode, Hans Günter Golinski, Elisabeth Kessler-Slotta, Roland Kirchhoff, Helmut an de Meulen, Fritz Pleitgen und andere

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RuhrKunstMuseen – Die Sammlung

Katalog: 272 Seiten, 190 Farbabbildungen
Herausgeber: RuhrKunstMuseen
erschienen: Ostfildern 2010
Preis: 19 Euro

Pünktlich zum Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 ist der erste gemeinsame Sammlungsführer der 20 Kunstmuseen des Ruhrgebiets erschienen. Er trägt der Gesamtidee des neuen Netzwerks Rechnung, die vielseitige Kunstlandschaft mit ihrer einzigartigen Sammlung moderner Kunst sichtbar zu machen.
Ein einführenden Essay von Georg Imdahl über die „Bilder des Ruhrgebiets“ folgt ein 150seitiger farbiger Abbildungsteil mit den Meisterwerken der Museen. Diesem Streifzug durch die Kunstgeschichte bis zur Gegenwart folgen Selbstdarstellungen der einzelnen Museen mit Fotografien der Ausstellungsräume und der Architektur.

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UNERWARTET/UNEXPECTED

Katalog: 152 Seiten mit zahlreichen ganzseitigen Farbabbildungen
Textbeiträge von: Willi Decker, Hans Günter Golinski, Claus-Peter Haase, Marfa Heimbach, Sepp Hiekisch-Picard, Christoph Kievelitz, Necmi Sönmez und Kerstin Weber
Herausgeber: Hans Günter Golinski
erschienen: Kunstmuseum Bochum, 2010
Preis: 19 Euro

Dieses Katalogbuch erscheint anlässlich der Ausstellung
UNERWARTET/UNEXPECTED – Von der islamischen Kunst zur zeitgenössischen Kunst
die vom 18. Juni bis 10. Oktober 2010 im Kunstmuseum Bochum stattfindet, sie ist der offizielle Beitrag zu >>Mapping the Region<<, der Aussstellungsreihe der RuhrKunstMuseen im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Ruhrtriennale 2010 realisiert.
In Kooperation mit der Europäischen Kulturhauptstadt 2011 Turku (Finnland) weiterentwickelt.

Ausgangspunkt der Ausstellung bilden die Fotografien des Finnen Tuomo Manninenn, der für das Kunstmuseum Bochum im September 2009 und April 2010 zehn Familien im Ruhrgebiet portraitierte, deren Wurzeln in verschiedenen islamisch geprägten Kulturräumen liegen. Davon ausgehend präsentieren sich zeitgenössische Positionen aus den Herkunftsländern der heutigen „Ruhrgebietler“. Der spannende Dialog zwischen den Fotografien und den ausgestellten Exponaten erfährt eine Steigerung in der Präsentation von Keramiken, Bronzen, Goldschmiedekunst, Tapissieren und Buchmalereien quer durch alle Epochen und Länder. Dem Ausstellungstitel entsprechend ergeben sich dadurch immer wieder unerwartete Betrachtungsweisen, Kontinuitäten und Gemeinsamkeiten lassen sich ebenso erkennen wie kulturelle oder zeitliche Brüche. Neben Texten zum Ausstellungskonzept finden sich im Katalog auch Beiträge zu gesellschaftlichen und kulturhistorischen Phänomenen.

Vertetene Künstler: Tuomo Manninen (Finnland), Hamra Abbas (Pakistan/USA), Tarek Al-Ghoussein (Vereinigte Arabische Emirate), Arahmaiani (Indonesien), Lara Baladi (Ägypten), Shady El Noshokaty (Ägypten), Mounir Fatmi (Frankreich), Arash Hanaei (Iran) Özlem Günyol & Mustafa Kunt (Deutschland), Zineb Sedira (Großbritannien) Nebojša Šhoba (USA)

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50 Jahre Kunstmuseum Bochum

Herausgeber: Hans Günter Golinski, Sepp Hiekisch-Picard
erschienen: Kunstmuseum Bochum, 2010
Preis: 18 Euro

Das Jahr 2010 ist nicht nur für das Ruhrgebiet als Kulturhauptstadt – Ruhr.2010 – ein denkwürdiges Jahr: Am 3. April des Jahres 1960 eröffnete in Bochum die neu gegründete Städtische Kunstgalerie ihre erste Ausstellung unter dem Titel Bochum ’60 mit zeitgenössischer deutscher Kunst. So kann im Jahr 2010 das 50jährige Jubiläum des Kunstmuseums Bochum begangen werden. Aus diesem Anlass hat das Kunstmuseum Bochum eine Festschrift der besonderen Art herausgegeben: In ihr kommen die Bilder zu ihrem Recht, gesehen zu werden, uns ihren Betrachtern wird das Wort gegeben. 50 Bochumerinnen und Bochumer wurden gebeten, über ein ausgewähltes Kunstwerk aus der städtischen Kunstsammlung zu schreiben. Angesprochen wurden die verschiedensten Bürgerinnen und Bürger der Stadt, ihre ganz persönliche Sicht auf ein Kunstwerk der städtischen Kunstsammlung zum Ausdruck zu bringen. Kunstsammler und Politiker, Menschen des öffentlichen Lebens, Repräsentanten der Kulturinstitutionen der Stadt, der Medien und der Wirtschaft, aber auch Freunde und Förderer des Kunstmuseums bochum haben diese Gelegenheit genutzt, persönliche Erinnerungen und Begegnungen zu formulieren und den Leser daran Anteil nehmen zu lassen. Kunsthistorische Analysen stehen so neben eher subjektiv gestimmten Betrachtungen. Auf diese Weise vermittelt sich ein ganz besonderer, individueller Zugang zu den Werken der städtischen Kunstsammlung.

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Kibbuz. Patrick Faigenbaum – Penny Hes Yassour>

Katalog: 68 Seiten
Herausgeber: Hans Günter Golinski, Galia Bar Or
erschienen: Kunstmuseum Bochum, 2010
Preis: 15 Euro

Kunstmuseum Bochum
Museum of Art, Ein Harod
Der Katalog erschien anlässlich der Ausstellung KIBBUTZ – Patrick Faigenbaum – Penny Hes Yassour vom 18. Oktober 2008 bis 18. Januar 2009 im Kunstmuseum Bochum, die zum 60. Jahrestag der Gründung des Staates Israel stattfand.

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Julius Bissier: Der metaphysische Maler

Katalog: 220 Seiten, 262 Abbildungen, davon 116 farbig
Herausgeber: Hans Günter Golinski, Marco Franciolli, Roland Scott, 2008.
Preis: 35,- Euro

 

 

 

Mit Texten von Reinhard Buskies, Hans Günter Golinski, Pedro Riz à Porta, Roland Scotti, Arnold Stadler.

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THE MESSAGE – Kunst und Okkultismus

Katalog:194 Seiten mit 128 farbigen Abb
Herausgeber: Claudia Dichter, Michael Krajewski & Susanne Zander, Bochum 2008

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In die Kunst des späten 19. und des 20. Jahrhunderts sind zahlreiche Phänomene des Übersinnlichen und Okkulten eingegangen. Das Buch widmet mit mehr als 20 ausführlichen Künstlerbiographien und zahlreichen farbigen Illustrationen der Kunst von Menschen, die sich als „Medien“ sehen, durch die sich übersinnliche Kräfte äußern. Peter Gorsen berichtet über die historische Entwicklung dieses Genres vom 19. Jahrhundert über die Faszination der Surrealisten, der Art Brut bis zu aktuellen Beispielen der überaus aktiven Szene, die bis heute eine unglaubliche Faszination auf den Betrachter ausübt. Die Bandbreite reicht dabei von Zeichnungen und Gemälden über die berühmten Geisterphotographien (Albert Schrenck-Notzing) bis hin zu akustischen Phänomenen.

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DIE LIEBE ZUM LICHT – MUSEUM BOCHUM –
Fotografie im 20. und 21. Jahrhundert

Katalog: 144 S. mit 217 (92 farb.) teils ganzseit.
Herausgeber:Bettina Maassen & Hartmut Neumann. Celle/Delmenhorst 2006/07. 4to. Abb., Bibliographie, Kurzbiographien, brosch
Preis: 19 Euro.

Die Ausstellung zeigt, wie Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts im Lichtmedium Photographie Licht thematisieren und/oder inszenieren. Das Spektrum reicht von der Verdinglichung des Lichtes (Beleuchtung) bis zu seiner Entmaterialisierung (Erleuchtung). In überraschenden Gegenberstellungen klassischer, zeitgenössischer und anonymer Positionen entsteht ein – begehbares – Lichtbild von eindringlicher Kraft. 13.1.2007 – 3.3.2007
Vertretene Künstler: Evgen Bavcar, Max Baur, Hella Berent, Peter Bialobrzeski, Bernhard Johannes Blume, Brassaï, Johannes Brus, Gerd Bonfert, Daniel Gustav Cramer, Gregory Crewdson, Lucinda Devlin, Philip-Lorca diCorcia, Pietro Donzelli, Dörte Eißfeldt, Bogomir Ecker, Hans Finsler, Gertrud Fischbacher, Michael Flomen, Thomas Florschuetz, Günther Förg, Karl Hugo Schmölz, Henry Frères, Jaromir Funke, Nan Goldin, Jitka Hanzlová, Raoul Hausmann, Anne Heusel, Candida Höfer, Stephan Huber, Axel Hütte, Thomas Kapielski, Benjamin Katz, Dokyun Kim, Dirk Königsfeld, Raimund Kummer, Jan Lauschmann, Jochen Lempert, Maurice M. Loewy, Chantal Michel, László Moholy-Nagy, Abelardo Morell, Sakiko Nomura, Yuki Onodera, Ralf Peters, Matthew Pillsbury, Sigmar Polke, Arnulf Rainer, Franz Roh, Georges Rousse, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Viviane Sassen, Christian Schad, Helmut Schweizer, Stephen Shore, Friedrich Seidenstücker, Georgio Sommer, Vladimir Spacek, Josef Sudek, Hiroshi Sugimoto, Timm Ulrichs, Sascha Weidner, Thomas Weinberger, Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze)

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René Laubiès. Werke 1949 bis 2006

Katalog: Reihe Collection Alain Margaron umfasst 178 Seiten mit 97 farbigen Abbildungen
Mit Beiträgen von Alain Margaron, Sepp Hiekisch-Picard, Hans Günter Golinski, Daniel Abadie, Lydia Harambourg, Robert Creeley, Martial Raysse und Georges Salles.
Der ist im deutschen Buchhandel nur als Import erhältlich, im Museum Bochum kostet er 20 Euro.

 

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Puntos de Vista.Die Daros-Latinamerica-Collection

Zeitgenössische Kunst aus der Daros-Latinamerica Collection
Katalog:138 S. mit 84 meist farbigen Abbildungsseiten, Bibliographie, Kurzbiographien, brosch.
Herausgeber: Hans Günter Golinski, Sepp Hiekisch-Picard und Kirsten S. Xani im Auftrag der Stadt Bochum, 2007.
Autoren: Hans Günter Golinski, Hans Michael Herzog, Sepp Hiekisch-Picard, Michael Nungesser, Kirsten S. Xani
Vertretene Künstler: Mauricio Alejo, Juan Carlos Alom, Belkis Ayón, Waltercio Caldas, Luis Camnitzer, María Fernanda Cardoso, Nicola Costantino, Mario Cravo Neto, Antonio Dias, Juan Manuel Echavarría, Paz Erráruriz, León Ferrari, Iole de Freitas, Luis González Palma, Alfredo Jaar, Guillermo Kuitca, Nelson Leirner, Fabian Marcaccio, Priscilla Monge, Vik Muniz, Oscar Muñoz, Raquel Paiewonsky, Marta María Pérez Bravo, Rosángela Rennó, Miguel Angel Rios, Santiago Rodríguez Olazábal, Miguel Ángel Rojas, Rosemberg Sandoval, Maruch Sántiz Gómez, Santiago Sierra, Adán Vallecillo

Preis: 20 Euro

 

 

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Transfer Türkiye NRW 2005 bis 2007

Journal:106 Seiten im Format 33,5 x 24 cm, durchgehend vierfarbig illustriert
Herausgeber: NRW KULTURsekretariat, Dr. Christian Esch
mit Beiträgen der beteiligten Künstler und Kuratoren und einem Essayvon Tanja Dückers.Die Künstler: Elif Celibi, Burak Delier, Tatjana Doll, Aksel ZeydanGöz, Anja Jensen, Yasemin Özcan Kaya, Eva-Maria Kollischan, StephanMörsch, Ferhat Özgür, Sener Özmen, Matthias Schamp, Max Sudhues, CengizTekin, Heike Weber
Preis: 9,- Euro

 

 

  • Der neue Programmflyer für das Frühjahr 2017 inkl. Osterferienprogramm ist nun online!

  • Baustelle Kunstmuseum. Wir bitten die Einschränkungen des üblichen Museumsbetriebs, die durch die Dachsanierung verursacht sind, zu entschuldigen. Für Ihr Verständnis danken wir Ihnen.

  • Jeden ersten Mittwoch im Monat freier Eintritt ins Kunstmuseum Bochum!

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Veranstaltung

Ich schenk Dir einen Moment

Für einen Menschen mit Demenz und einen Angehörigen

1 Apr 2017 ————
15:00 bis 17:00 Uhr

Anfahrt

So finden Sie uns.

Kortumstraße 147
44787 Bochum

Anfahrt Kunstmuseum Bochum

An der Kemnade 10,
45527 Hattingen

Anfahrt Haus Kemnade

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Öffnungszeiten

Adresse

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Kortumstraße 147
(Postanschrift) 44777 Bochum
(Navigation) 44787 Bochum

Telefon: +49 (0)234 910 - 42 30
Kasse/Information

E-mail: museum@bochum.de

 

Öffnungszeiten

Dienstag, Donnerstag, Freitag,
Samstag und Sonntag:
10.00 — 17.00 Uhr

Mittwoch:
10.00 — 20.00 Uhr

An folgenden Feiertagen bleibt das Kunstmuseum Bochum geschlossen: Neujahr, Karfreitag, 1. Mai, Heiligabend, 25. Dezember, Silvester.

Ostermontag und Pfingstmontag ist das Kunstmuseum Bochum geöffnet.

Bitte beachten Sie, dass das Kunstmuseum Bochum vom 06.03. - 09.03.2017 aufgrund von Umbauten geschlossen sein wird.

 

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Eintrittspreise

  • Eintrittspreise Normalpreis 5,00 Euro
  • Ermäßigt 2,50 Euro
  • Familienkarte 10,00 Euro
  • Jahreskarte 25,00 Euro
  • Jahreskarte ermäßigt 12,50 Euro
  • Familienjahreskarte 44,00 Euro

Kinder und Jugendliche bis zu 14 Jahren und Schüler haben freien Eintritt!
Jeder erste Mittwoch im Monat: freier Eintritt!

Regelmäßige Führungen sonntags um 11.00 Uhr (ohne Aufpreis) - weitere Führungen auf Anfrage möglich!