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AUSGEBUCHT !!! Ruth Weiss: Eine jüdische Familiensaga in Deutschland
1 Jul 2021———1 Jul 2021

Für diese Veranstaltung sind alle vorhandenen Plätze vergeben – Ein Einlass ohne Reservierung ist leider nicht möglich!

 

Ruth Weiss, geb. 1924 in Fürth, ist eine Kämpferin gegen das Unrecht und eine Schriftstellerin gegen das Vergessen. Sie blickt fast auf ein ganzes, sehr wechselhaftes Jahrhundert. Ausführungen zu ihrem Leben und Werk können daher nicht kurz ausfallen, selbst wenn man sich einschränkt:
Die heute vielgeehrte Autorin konnte 1936 gerade noch rechtzeitig mit ihrer Familie emigrieren. Das Schicksal führte die Familie nach Südafrika, wo die kleine Ruth sehr bald  Ausgrenzung und Vorurteile gegen schwarze Kinder mit ansehen musste. Sensibilisiert durch das eigene Schicksal als Jüdin entwickelte sie als junge Frau bald politisches Verständnis und unterstützte als Journalistin die Antiapartheidsbewegung und lernt so ihre Anführer – auch Nelson Mandela – kennen. Sie bereist das ganze südliche Afrika, wo sie über die politischen und sozialen Verhältnisse schreibt. 1966 erhält sie nach einer ihrer Reisen von der südafrikanischen Regierung Einreiseverbot. Ihr Weg führte sie dann auch wieder nach Europa, wo sie über das Lancaster House Abkommen zur Unabhängigkeit Zimbabwes berichtete, im jungen Zimbabwe unterrichtete sie Wirtschaftsjournalismus.  Neben dieser Arbeit hat sie auch Erzählungen über das Leben in Afrika, besonders über das der Frauen verfasst.
Nach ihrer Berufstätigkeit lebte sie in London und in Deutschland, seit 2015 in Dänemark. Auch im Ruhestand schrieb sie weiter und war als ausgewiesene Expertin für das südliche Afrika und regionale Wirtschaftsentwicklung eine gefragte Referentin und Diskussionsteilnehmerin.
Ruth Weiss ist eine Jahrhundertzeitzeugin. In den letzten Jahren hat sie sich vermehrt der jüdischen Geschichte gewidmet; in historischen Romanen erzählt sie vom wechselhaften Schicksal jüdischer Protagonist:innen nicht nur in Deutschland. Ihr Werk umfasst viele veröffentlichte und unveröffentlichte Romane, einige ins Englische übersetzt. „Meine Schwester Sara“ wurde mehrfach als Schullektüre in Süddeutschland ausgewählt;  als Gesprächspartnerin in Schulen führt Ruth Weiss einen regen Austausch mit der jungen Generation.
Rechtzeitig zum Gedenkjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland ist ihre siebenbändige Familiensaga „Die Löws“ vollständig erschienen, von der jeder Band auch unabhängig von den anderen gelesen werden kann, die zusammen mehr als 300 Jahre das Schicksal einer deutschen jüdischen Familien nachzeichnet.

Die Lesung am 1.7. im Kunstmuseum Bochum, Kortumstr. 147  ist eine Kooperation von VVN/BdA Bochum und dem Bochumer Bündnis gegen Rechts, gefördert vom Kulturbüro Bochum.
Andere Veranstaltungen in der Region sind ebenfalls geplant.

Eintritt frei! – Wegen der coronabedingt begrenzten Kapazität wird eine Voranmeldung unter museum@bochum.de empfohlen.

Für diese Veranstaltung sind alle vorhandenen Plätze vergeben – Ein Einlass ohne Reservierung ist leider nicht möglich!

Kontakt

Öffnungszeiten

Adresse

Kunstmuseum Bochum

Kortumstraße 147
44777 Bochum (Postanschrift)
44787 Bochum (Navigation)

Kasse/Information

Telefon: +49 (0)234 910 – 42 30

E-Mail: museum@bochum.de

Facebook: facebook.com/kunstmuseumbochum

Instagram: instagram.com/kunstmuseum_bochum

 

Anfahrt

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Öffnungszeiten

Dienstag, Donnerstag, Freitag,
Samstag und Sonntag:
10.00 — 17.00 Uhr

Mittwoch:
12.00 — 20.00 Uhr

An folgenden Feiertagen bleibt das Kunstmuseum Bochum geschlossen: Neujahr, Karfreitag, 1. Mai, Heiligabend, 25. Dezember, Silvester.

An den übrigen Feiertagen bleibt das Museum jeweils von 10.00-17.00 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise

Zum Jubiläum gewähren wir freien Eintritt für die Eigene Sammlung! (Wegen der langen coronabedingten Schließung verlängert in 2021)

Normalpreis                  5,00 Euro

Ermäßigt                       2,50 Euro

Familienkarte               10,00 Euro

Jahreskarte                  25,00 Euro

Jahreskarte ermäßigt    12,50 Euro

Familienjahreskarte      44,00 Euro

Kinder und Jugendliche bis zu 14 Jahren und Schülergruppen haben freien Eintritt!

An jedem ersten Mittwoch im Monat ist der Eintritt frei!

Regelmäßige Führungen sonntags um 15.00 Uhr (ohne Aufpreis) – weitere Führungen auf Anfrage möglich! (Achtung: Dieses Angebot ist abhängig von den jeweiligen Corona-Vorgaben)

Ein Audioguide ist für die eigene Sammlung abrufbar – Nutzung über Ihr eigenes Smartphone oder vergleichbares Endgerät.

Bitte beachten Sie, dass zur Zeit keine Kartenzahlung möglich ist.

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