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*Shengal – die Kraft der Frauen* mit der Volksbühne Basel
13 Mai 2022———13 Mai 2022

Die Kraft der Frauen (Volksbühne Basel)

EINTRITT FREI
für Kartenreservierungen bitte per Mail an shengalbochum@yahoo.com schreiben

In  selbigem Theaterstück erzählen Frauen und Männer aus dem Shengal-Gebiet (das letzte noch bestehende Siedlungsgebiet der êzidischen Bevölkerung im Nord-Irak), wie sie nach der Befreiung vom sogenannten islamischen Staat beginnen, auf den Ruinen des Krieges ein neues Gesellschaftsmodell aufzubauen. Kein einfaches Unterfangen, aber eines, das grossen Mut und Hoffnung transportiert.

Ohne Widerstand zu leisten, wären viele von denen, die den Genozid überlebt haben, mental erkrankt. Rache aber wollten wir nicht. Wir glauben eher an ein friedliches Zusammenleben der unterschiedlichen Menschen und Religionen.

Die Regisseurin Anina Jendreyko ist mit ihrem Team in den letzten Jahren mehrmals in den Shengal gereist, hat Material gesammelt und sich in eine enge Zusammenarbeit mit ezidischen Frauen begeben. Sie beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit den Ereignissen in den kurdischen Gebieten (Türkei, Iran, Irak, Syrien), arbeitete und lebte auch dort. Unterstützt wird sie von den kurdischen Musiker*innen, die den Dengbesh (Lieder) aus dem Shengal zu uns bringen, und die, wie das ganze Ensemble, eine eigene biografische Verbindung zu der Region haben.

Als im August 2014 der IS den Shengal mit dem Ziel die êzidische Bevölkerung als Ungläubige auszulöschen, überfällt, ziehen sich die irakischen Autoritäten zurück und überlassen die Ezid*innen ihrem Schicksal. Kämpfer*innen der kurdischen Befreiungsbewegung gelingt es, einen Korridor durch das vom IS besetzte Gebiet frei zu kämpfen und den drohenden Völkermord zu verhindern: Durch diesen Korridor können an die 150’000 êzidische Frauen, Männer und Kinder flüchten.
Die Rettung löste innerhalb der êzidischen Bevölkerung einen intensiven innergesellschaftlichen Diskurs aus. Die bis dahin nach innen orientierte und patriarchal strukturierte Gesellschaft befindet sich seitdem in einer tiefgreifenden Veränderung. Im Mittelpunkt stehen die êzidischen Frauen. Sie sind der Motor des gesellschaftspolitischen Aufbruchs.

Die Inszenierung spiegelt ein zeitgeschichtliches Zeugnis eines Aufbruchs wider, der weit über den Shengal hinaus reicht. Durch die künstlerische Arbeit des Ineinander Verflechtens von Live Musik der ëzidisch-kurdischen Musiker*innen, der im Shengal gedrehten Video- und Tonaufnahmen, sowie des Textes und Spiels der Schauspieler*innen löst sich die objektive Distanz auf und schafft eine subjektive Verbindung zwischen vermeintlich fremden Welten.

Beteiligte: Carmen Dalfogo, Ivan Anderson, Esrah Ugurlu, Ferhad Feqî *Musik*
Süleyman Carnewa, Metin Yilmaz *Konzept, Text & Regie*
Anina Jendreyko *Konzeptmitarbeit *Georg Faulhaber *Mitarbeit
(Vertreterin des Dachverband des êzidischen Frauenrates e.V* Songül
Talay *Bühne und Kostüm *Martina Ehleiter  *Video* Hajo Stegers *Regieassistenz* Petra Rotar *Hospitanz* Zeynep Yasar *Technik/Licht* Michel Jann, Haito Zimmermann *Produktionsleitung* Pascal Moor *Grafik* Thomas Dillier

http://www.volksbühne-basel.ch
Dort ebenso Foto zum Download!

In Kooperation und mit Unterstützung von:

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Kunstmuseum Bochum

Kortumstraße 147
44777 Bochum (Postanschrift)
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E-Mail: museum@bochum.de

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An folgenden Feiertagen bleibt das Kunstmuseum Bochum geschlossen: Neujahr, Karfreitag, 1. Mai, Heiligabend, 25. Dezember, Silvester.

An den übrigen Feiertagen bleibt das Museum jeweils von 10.00-17.00 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise

Eintritt frei bis 31. Mai 2022
Wegen der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie ist der Eintritt in die Eigene Sammlung und die Wechselausstellungen des Kunstmuseum Bochum derzeit frei.

Eintrittspreise ab 1. Juni 2022

Eintritt eigene Sammlung: frei

Einzelkarte Wechselausstellung: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro

Kombiticket mehrere parallele Wechselausstellungen: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro

Jahreskarte (12 Monate ab Kaufdatum): 30 Euro, ermäßigt 15 Euro

Gruppenticket ab 10 Personen: 40 Euro

 

Ermäßigungen / freier Eintritt:

Freier Eintritt an jedem 1. Mittwoch im Monat

Feier Eintritt für: Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr / RuhrKultur.Card / ICOM / Deutscher Museumsbund / RuhrKunstMuseen / Verband deutscher Kunsthistoriker / Verband der Restauratoren / ArtCard Deutsche Bank

Ermäßigte Preise für Schüler und Studenten bis 29 Jahre, Auszubildende, Schwerbehinderte (mind. 80%) und Inhaber eines Vergünstigungsausweises. Außerdem Inhaber der artCard (art Magazin) sowie verschiedener Gutscheinbücher.

 

Führungen

Regelmäßige Führungen sonntags um 15.00 Uhr (ohne Aufpreis) – weitere Führungen auf Anfrage möglich!

Ein Audioguide ist für die eigene Sammlung abrufbar – Nutzung über Ihr eigenes Smartphone oder vergleichbares Endgerät.

Bitte beachten Sie, dass zur Zeit keine Kartenzahlung möglich ist.

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