Inhalt

Jahresvorschau 2026

Wir freuen und auf das neue Ausstellungsjahr und geben hier einen Vorgeschmack auf die kommenden Monate.

Yuko Mohri & Ei Arakawa-Nash – How We Meet

ERÖFFNUNG am 6. März 2026 um 19:00 Uhr, Eintritt frei!

6. März-13. September 2026

ERÖFFNUNG mit Performances, Fr. 06.03.2026, 19 Uhr (Eintritt frei). Die Künstler*innen werden anwesend sein. 

Mit Werken aus der Fluxus-Sammlung von Alison Knowles, George Brecht, Geoffrey Hendricks und Mauricio Kagel.

Die Künstler*innen Yuko Mohri und Ei Arakawa-Nash arbeiten für How We Meet erstmals zusammen und lassen sich von Werken aus der Sammlung des Kunstmuseums inspirieren. Beide Künstler*innen sind von experimentellen Kunstströmungen wie dem Fluxus geprägt. Genreübergreifend und mit einfachen Mitteln definierte die Fluxus-Bewegung seit den 1960er Jahren die Kunstproduktion neu und wählte als Schauplätze für ihre Ausstellungen, Konzerte, Performances und Happenings nicht das Museum, sondern das Zuhause und den öffentlichen Raum. Die Idee war wichtiger als das einzelne Genie.

Mohri und Arakawa-Nash knüpfen für How We Meet hier an und schaffen eine eigenwillige Ausstellung als große begehbare Installation mit Werken aus der Fluxus-Sammlung des Museums sowie neu geschaffenen Kunstwerken, die sich zwischen Performance, Klang und Skulptur bewegt. Als Antwort und Fortführung der Ausstellung How We Met, die 2025 den neuen Fluxus-Strang in der Sammlung des Kunstmuseums präsentierte, beziehen sich Mohri und Arakawa-Nash in How We Meet auf die Gegenwart und Werke der Fluxus-Künstler*innen Alison Knowles, Geoffrey Hendricks, George Brecht und Mauricio Kagel.

Wie der Titel verrät, geht es in How We Meet um Begegnungen: die Begegnung zwischen Publikum und der Kunst, zwischen Material und Raum und zwischen den beiden Künstler*innen und der Sammlung.

Yuko Mohri zeigt unter anderem ihre Installation Moré Moré (Leaky Tokyo) in einer eigens für das Kunstmuseum Bochum adaptierten Version. Mohri schafft kinetische Klang-Skulpturen, indem sie Wasserlecks verursacht und versucht, diese zu stopfen. Das Werk ist fertig, wenn es ihr gelingt, das Leck zu kontrollieren und das Wasser wieder in den Kreislauf zurückzuführen.

Ei Arakawa-Nash beschäftigt sich für diese Ausstellung mit den Werken der Fluxus-Sammlung, u. a. auch mit den CO2-Emmissionen, die die Werke erzeugen und wie man diese darstellen kann. Zur Eröffnung am 6. März aktiviert Arakawa-Nash die Ausstellung performativ zum Auftakt einer mehrmonatigen Performancereihe.

RUND UM DAS KUNSTMUSEUM BOCHUM

Johanneskirche, Bochum (Detail) © Foto: Dirk Rose / Manifesta 16 Ruhr

Biennale Manifesta 16 Ruhr

Vom 21. Juni bis zum 4. Oktober 2026 findet in zwölf leerstehenden Nachkriegskirchen in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bochum die Biennale Manifesta 16 Ruhr statt. Das Kunstmuseum bietet als Kooperationspartner spannende Vermittlungsformate an.

Stadtpark Bochum-Jubiläum: das Kunstmuseum feiert mit

Foto: Randomroutines, Luddite Automation, 2024

25. April – 1. November 2026

ERÖFFNUNG: 24. April 2026, 19 Uhr, Eintritt frei

Unter dem Titel Das öffentliche Grün widmet sich eine Gruppenausstellung im Erdgeschoss und vor den Türen des Museums dem Bochumer Stadtpark. Anlass ist der 150. Geburtstag des Parks, in direkter Nachbarschaft des Museums. Früher befand sich hier die Allmende der Stadt, also gemeinschaftlich genutztes Weideland. Mit Arbeiten von Randomroutines, Lütfiye Güzel, Lin May Saeed, Dagie Brundert und vielen mehr wird der Park als öffentliche Ressource befragt, als Spiel- und Verhandlungsfläche, Bühne und Zuflucht. Kann der Park in dieser Tradition heute noch als common land, als gemeinschaftliches Land gedacht werden, das uns als Stadtgesellschaft nährt? Die Ausstellung wird von einem breiten Veranstaltungsprogramm mit Workshops und Führungen durch den Park begleitet.

Sommerfest im Kunstmuseum

Sommerfest im Kunstmuseum, Foto: © Anastasiia Matsiienko

Am 11. Juli 2026 findet von 15 bis 22 Uhr unser Sommerfest statt. Drinnen und draußen auf der Dachterrasse gibt es ein Mitmachprogramm für Jung und Alt, außerdem Führungen durch die Ausstellungen, Musik sowie Essen und Trinken.

Maria Pinińska-Bereś - Under the Pink Flag

Maria Pinińska-Bereś, Authors Standard, 1979, Performancedokumentation. Mit freundlicher Genehmigung der Maria Pinińska-Bereś und Jerzy Bereś Foundation

24. Oktober 2026 – 14. März 2027

ERÖFFNUNG: 23. Oktober 2026, 19 Uhr, Eintritt frei

Im Oktober 2026 eröffnet die umfassende Einzelausstellung der Künstlerin Maria Pinińska-Bereś (1931-1999). Als Kooperation mit dem Kunstmuseum Luzern, zeigt die Ausstellung Under the Pink Flag das vielschichtige Werk der außergewöhnlichen Künstlerin, zu deren Werk Skulpturen, Objekte, Installationen und Performances zählen. Die Ausstellung entsteht dank großzügiger Leihgaben polnischer Kunstinstitutionen.