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ACHIM KAUFMANN & IGNAZ SCHICK: Soundtrips NRW #50
31 Okt 2020———31 Okt 2020

ACHIM KAUFMANN & IGNAZ SCHICK meet CARL LUDWIG HÜBSCH & MARTIN BLUME
ACHIM KAUFMANN piano
IGNAZ SCHICK turntables, electronics, objectes
CARL LUDWIG HÜBSCH tuba
MARTIN BLUME drums
Die Musik dieses Berliner Duos kann man als elektro-akustisch bezeichnen: Kaufmanns Mixturen von traditionellen Klavierklängen, Pedal-Echos, Präparationen und Aktionen im Flügelinneren treffen auf fein ausdifferenzierte elektronische Schleifen und Klangflächen, die Schick mit Turntables, Sampler und Looper erzeugt und permanent durch manuelle Eingriffe prozessiert, stört und steuert. Mitunter entsteht im Zusammenspiel der Eindruck eines Meta- Instrumentes, bei dem akustische und elektronische Komponenten so ineinander greifen, dass sie kaum noch voneinander zu unterscheiden sind. Die entstehende Musik bewegt sich stilistisch zwischen Third Stream, Musique Concrète, Neuer Musik und Jazz und entwirft eine ganz eigene Klangwelt, die in bester Tradition Europäischer Improvisation steht und diese weiter fortspinnt. Im Herbst 2020 wird eine Duo-CD auf Zarek erscheinen.
Achim Kaufmann – Aus der Begründung zur Vergabe des Albert-Mangelsdorff-Preises (Deutscher Jazzpreis): „Achim Kaufmann gehört seit vielen Jahren zu den an- und aufregendsten Persönlichkeiten der europäischen Jazz- und Improvisationsszene. Seine Musik zeugt von harmonischer Feinsinnigkeit und strukturellem Tiefgang; als brillanter Pianist und Komponist hat er über die reflektierte Auseinandersetzung mit der Tradition zu einer nuancierten,
jetzt-zeitigen Klangsprache gefunden, in der Poesie, Energie und Abstraktion gleichermaßen präsent sind. Wie breit dabei auch sein stilistisches Spektrum ist, zeigen nicht nur Achim Kaufmanns jüngste Solo-Aufnahmen und die Duo-Veröffentlichungen mit dem Klarinettisten Michael Moore, sondern auch sein Mitwirken in so unterschiedlichen Ensembles wie „grünen“ (mit Robert Landfermann und Christian Lillinger), „Skein“ (u.a. mit Frank Gratkowski und Wilbert de Joode) oder Christian Lillingers „GRUND“.
Ignaz Schick steht für eine hybride, nach fast allen Seiten offene Haltung von Klang, die genauso der Tradition des Musiqie Concrete, dem Free Jazz, dem Noise, der Neuen Musik aber auch der tradtionellen aussereuropäischen Musik verpflichtet ist. Er lernte zunächst als Biobauernsohn (in Niederbayern) Saxophon, studierte dann Bildende Kunst und autodidaktisch Komposition in München und wurde zu einem der wichtigen Akteure & Protagonisten der Berliner Experimentalmusikszene. Er ist ein überzeugter Netzwerker – musikalisch und politisch geprägt in den den 70er & 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Schick sieht sich eher als „Konzeptkünstler und Antimusiker. Er betreibt ein kleines Label und produziert häufig Events experimenteller Musik nicht nur in Berlin.
In Bochum treffen die beiden auf CARL LUDWIG HÜBSCH und Gastgeber Martin Blume
Infos:

http://www.achimkaufmann.com/

https://zangimusic.wordpress.com/past-projects-groups/

http://www.huebsch.me/index.php/de/

www.martinblume.de
TICKETS: € 10
Hinweise:
Die Anzahl der Besucher ist auf 50 begrenzt. Telefonische Reservierung ist im Kunstmuseum unter der Telefonnummer 0234 9104230 möglich. Um Wechselgeld zu vermeiden, bitten wir das Eintrittsgeld passend bereitzuhalten.

Kontakt

Öffnungszeiten

Adresse

Kunstmuseum Bochum

Kortumstraße 147
44777 Bochum (Postanschrift)
44787 Bochum (Navigation)

Telefon: +49 (0)234 910 – 42 30
E-Mail: kunstmuseum@bochum.de
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Öffnungszeiten

Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag sowie feiertags:
10.00 — 17.00 Uhr
Mittwoch:
12.00 — 20.00 Uhr
An Neujahr, Karfreitag, 1. Mai, Heiligabend, 25. Dezember und Silvester bleibt das Kunstmuseum Bochum geschlossen.

 

Eintrittspreise

Dauerausstellung: Eintritt frei
Wechselausstellung: 6 Euro | ermäßigt 3 Euro
Kombiticket: 8 Euro | ermäßigt 4 Euro
Jahreskarte: 30 Euro | ermäßigt 15 Euro
Gruppenticket ab 10 Personen: 40 Euro

Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sowie Mitglieder von ICOM / Deutscher Museumsbund / RuhrKunstMuseen / Verband deutscher Kunsthistoriker / Verband der Restauratoren / und Inhaber:innen der RuhrKultur.Card & ArtCard Deutsche Bank haben freien Eintritt.

Ermäßigungen gelten für Schüler:innen und Studierende bis 29 Jahre, Auszubildende, Schwerbehinderte (mind. 80%) und Inhaber:innen eines Vergünstigungsausweises. Außerdem Inhaber:innen der artCard (art Magazin) sowie verschiedener Gutscheinbücher.

Eintritt frei im gesamten Museum an jedem ersten Mittwoch des Monats