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MARIO NIGRO – Dallo „Spazio totale“ alle „Strutture“ – Retrospektive 1948 – 1992
23 Mrz 2019———12 Mai 2019

Mario Nigro, Spazio totale progressioni simultanee, 1953
Mario Nigro, Spazio totale progressioni simultanee, 1953

Der italienische Maler Mario Nigro (* 1917 in Pistoia, † 1992 in Livorno) zählt zu den anerkann-testen Vertretern der geometrischen Abstraktion in Italien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Inspiriert von Vorbildern des Suprematismus und der Konkreten Kunst, im engen Kontakt zu Lucio Fontana und der Avantgarde-Gruppe MAC (Movimento Arte Concreta) entwickelt er seit seiner ersten Ausstellung 1949 eine systematisch-analytische Kunst, die ihren kompositionellen und farblichen Reichtum in beinahe wissenschaftlichen Reihen und Serien entfaltet. Mario Nigros Arbeit erfährt sehr schnell nationale und internationale Anerkennung: Er stellt 1951 und 1952 beim Salon der „Réalités Nouvelles“ in Paris aus, nimmt dort an der wichtigen Ausstellung „50 ans d’Art Abstrait“ in der Galerie Greuze teil und bespielt auf der Biennale von Venedig, an der er mehrfach teilnimmt, im Jahr 1968 im italienischen Pavillon einen eigenen Saal. Seine Werke sind heute in zahlreichen renommierten Museen in Rom, Mailand, Genua, Florenz oder Bologna zu sehen; darüber hinaus wurden ihm zahlreiche um-fangreiche Ausstellungen gewidmet. In Deutschland wurde Mario Nigro in Einzelausstellungen selten gezeigt so 1994 in Ludwigshafen und Bottrop, im Jahr 2000 in Darmstadt und 2012 in Chemnitz.

In einer repräsentativen Auswahl zeigt die Bochumer Retrospektive die Entwicklung seines Schaffens von den frühen, linear geprägten Nachkriegs-Werken über die langjährigen Experi-mente der „spazio totale“ und „collage vibratili“ bis zum Spätwerk der expressiv-gesteigerten „meditazioni“ und „strutture“ der späten 1980er Jahre.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Mailänder Archivio Mario Nigro und der Galerie A arte Invernizzi, Mailand. Es erscheint ein Katalog mit Texten von Tommaso Trini, Francesca Pola und Paolo Bolpagni.

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An folgenden Feiertagen bleibt das Kunstmuseum Bochum geschlossen: Neujahr, Karfreitag, 1. Mai, Heiligabend, 25. Dezember, Silvester.

An den übrigen Feiertagen bleibt das Museum jeweils von 10.00-17.00 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise

Eintritt frei bis 31. Mai 2022
Wegen der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie ist der Eintritt in die Eigene Sammlung und die Wechselausstellungen des Kunstmuseum Bochum derzeit frei.

Eintrittspreise ab 1. Juni 2022

Eintritt eigene Sammlung: frei

Einzelkarte Wechselausstellung: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro

Kombiticket mehrere parallele Wechselausstellungen: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro

Jahreskarte (12 Monate ab Kaufdatum): 30 Euro, ermäßigt 15 Euro

Gruppenticket ab 10 Personen: 40 Euro

 

Ermäßigungen / freier Eintritt:

Freier Eintritt an jedem 1. Mittwoch im Monat

Feier Eintritt für: Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr / RuhrKultur.Card / ICOM / Deutscher Museumsbund / RuhrKunstMuseen / Verband deutscher Kunsthistoriker / Verband der Restauratoren / ArtCard Deutsche Bank

Ermäßigte Preise für Schüler und Studenten bis 29 Jahre, Auszubildende, Schwerbehinderte (mind. 80%) und Inhaber eines Vergünstigungsausweises. Außerdem Inhaber der artCard (art Magazin) sowie verschiedener Gutscheinbücher.

 

Führungen

Regelmäßige Führungen sonntags um 15.00 Uhr (ohne Aufpreis) – weitere Führungen auf Anfrage möglich!

Ein Audioguide ist für die eigene Sammlung abrufbar – Nutzung über Ihr eigenes Smartphone oder vergleichbares Endgerät.

Bitte beachten Sie, dass zur Zeit keine Kartenzahlung möglich ist.

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