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Das autonome Bild – Fünf Konzepte aktueller Fotografie. Miriam Böhm – Jan Paul Evers – Christiane Feser – Stefan Heyne – Gottfried Jäger
21 Mai 2016———17 Jul 2016

—————————— Die Ausstellung zeigt fünf Vertreter einer Fotoauffassung, die der Abbildhaftigkeit ihres Mediums mit Skepsis begegnen. Sie betreiben in ihren fotografischen Arbeiten eine radikale Verunsicherung. Allzu schnelle Gewissheiten, feste Überzeugungen und Sehgewohnheiten im Zusammenhang mit dem fotografischen Medium werden von ihnen ins Wanken gebracht. Mit Mitteln der abstrakten und der konkreten Kunst enttarnen sie den vermeintlichen Realitätsbezug der Fotografie. Das Foto ist somit zunächst nicht mehr als ein reines Bild – ein semiotisches Geflecht aus Licht und Schatten, aus Fluchten und Formen, aus Hell und Dunkel.

„Die künstlerische Fotografie bietet gegenwärtig ein vielfältiges Bild. Auf seine Weise vermittelt es die Auseinandersetzung mit den sichtbaren wie nichtsichtbaren Erscheinungen unserer Welt – außerhalb der Kamera. Es zeigt aber auch die Beschäftigung mit sich selbst, mit seinen eigenen Bedingungen und schöpferischen Potenzialen – innerhalb der Kamera und innerhalb des apparativen Systems, dem die fotografischen Bilder ihre Existenz verdanken. Aus diesem Ansatz heraus ist im Laufe des 20. Jahrhunderts eine eigene Bildgattung entstanden, ein Genre, das das fotografische Verfahren selbst zum Gegenstand macht, es konkretisiert. Das geschieht, ohne Prinzipien ikonischer oder symbolischer Art, also ohne die Abbildung oder die Darstellung eines außerbildlichen Motivs dabei in Anspruch zu nehmen. So entstehen Strukturbilder eigener Herkunft, Bilder reiner Sichtbarkeit: Konkrete Fotografie.
Die Methode lässt die bildgebenden Potenziale des fotografischen Verfahrens uneingeschränkt hervortreten, und das Foto erwirbt sich damit neue Kompetenz. Es weitet seine Zuständigkeit aus auf ein bisher wenig beachtetes Feld, das Feld freier, bildschöpferischer Werke. Das Foto ist nicht länger nur bewährtes Medium, sondern unabhängiges ästhetisches Objekt: photo extended.“ (Gottfried Jäger, 2015)

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Öffnungszeiten

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Kunstmuseum Bochum

Kortumstraße 147
44777 Bochum (Postanschrift)
44787 Bochum (Navigation)

Telefon: +49 (0)234 910 – 42 30

E-Mail: museum@bochum.de

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Öffnungszeiten

Dienstag, Donnerstag, Freitag,
Samstag und Sonntag:
10.00 — 17.00 Uhr

Mittwoch:
12.00 — 20.00 Uhr

An folgenden Feiertagen bleibt das Kunstmuseum Bochum geschlossen: Neujahr, Karfreitag, 1. Mai, Heiligabend, 25. Dezember, Silvester.

An den übrigen Feiertagen bleibt das Museum jeweils von 10.00-17.00 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise

Eintritt frei bis 31. Mai 2022
Wegen der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie ist der Eintritt in die Eigene Sammlung und die Wechselausstellungen des Kunstmuseum Bochum derzeit frei.

Eintrittspreise ab 1. Juni 2022

Eintritt eigene Sammlung: frei

Einzelkarte Wechselausstellung: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro

Kombiticket mehrere parallele Wechselausstellungen: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro

Jahreskarte (12 Monate ab Kaufdatum): 30 Euro, ermäßigt 15 Euro

Gruppenticket ab 10 Personen: 40 Euro

 

Ermäßigungen / freier Eintritt:

Freier Eintritt an jedem 1. Mittwoch im Monat

Feier Eintritt für: Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr / RuhrKultur.Card / ICOM / Deutscher Museumsbund / RuhrKunstMuseen / Verband deutscher Kunsthistoriker / Verband der Restauratoren / ArtCard Deutsche Bank

Ermäßigte Preise für Schüler und Studenten bis 29 Jahre, Auszubildende, Schwerbehinderte (mind. 80%) und Inhaber eines Vergünstigungsausweises. Außerdem Inhaber der artCard (art Magazin) sowie verschiedener Gutscheinbücher.

 

Führungen

Regelmäßige Führungen sonntags um 15.00 Uhr (ohne Aufpreis) – weitere Führungen auf Anfrage möglich!

Ein Audioguide ist für die eigene Sammlung abrufbar – Nutzung über Ihr eigenes Smartphone oder vergleichbares Endgerät.

Bitte beachten Sie, dass zur Zeit keine Kartenzahlung möglich ist.

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