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DAS KUNSTMUSEUM BOCHUM SUCHT VERSTÄRKUNG DURCH FREIE KUNSTVERMITTLER:INNEN

Das Kunstmuseum Bochum ist ein Ort, an dem Kunst und ihre Rolle in gesellschaftlichen Entwicklungen gezeigt und diskutiert werden. Wir organisieren Ausstellungen mit zeitgenössischen Künstler:innen und der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Auch sind wir Treffpunkt für Diskussionen mit und über Künstler*innen, schaffen Vermittlungsangebote und sind Gastgeberin für unterschiedliche Veranstaltungsformate. Für die zukünftige Entwicklung des Kunstmuseums fragen wir uns, was eine städtische Kunstinstitution in Bochum sein kann, und für wen sie da ist. Wie können wir künstlerisches Denken und Handeln und den Austausch darüber in der Gesellschaft verankern? Bezogen auf die Kunstvermittlung fragen wir uns: Was heißt es, Kunst zu vermitteln? Welches Wissen ist dafür relevant? Wer lernt da überhaupt von wem? Wie kommen wir in der Beschäftigung mit und durch Kunst als Verschiedene zusammen? Und wie kann dabei womöglich etwas ganz Neues
entstehen?

VERSTÄRKUNG DER VERMITTLUNG

Der Kunstvermittlung kommt eine zentrale Rolle zu, wenn es darum geht, das Museum für die Stadt und die Menschen zugänglich zu machen. Entsprechend suchen wir aktuell auch nach Formen, wie eine stärkere Verschränkung der Vermittlung mit der kuratorischen Arbeit gelingen kann. Ausgehend von den grundsätzlichen Fragen, mit denen wir uns als Museum beschäftigen, suchen wir nach Verstärkung für das Team unserer freiberuflichen Kunstvermittler:innen. Diese können sowohl Angebote wie Führungen anbieten, als auch freie Formate entwickeln, die über den Museumsraum hinausgehen — sowohl inhaltlich, als auch räumlich. Wir interessieren uns sowohl für künstlerisch-performative Formate, als auch für Angebote, die sich mit Kunstwerken unserer Sammlung bzw.  aktuellen Ausstellungen beschäftigen. Des Weiteren freuen wir uns ausdrücklich über Bewerber*innen aus der künstlerischen Praxis und begrüßen die Perspektiverweiterung unseres Vermittlungsangebots hierdurch.

Fragende Herangehensweisen an die Vermittlungsarbeit und experimentelle Erkundungen unseres Hauses sind willkommen. Sie sollten Interesse haben, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen und damit neue Perspektiven auf das Haus, die Kunst, aber auch größere gesellschaftliche Fragen zu eröffnen. Wir wünschen uns eine Offenheit für machtkritische Ansätze und Experimentierfreude und begrüßen Angebote für Zielgruppen, die das Museum mit seinen Angeboten bisher noch nicht ausreichend adressiert. Im Sinne einer Polyphonie auf unterschiedlichen Ebenen, freuen wir uns gemeinsam Formen zu finden, die eine Vielsprachigkeit im Museum schafft — im wörtlichen, aber auch ästhetischen Sinne. Dabei ist uns das intergenerationale Lernen von- und miteinander wichtig. Wir sind insbesondere auf der Suche nach Menschen mit Kenntnissen in Sprachen, die mehrheitlich im Ruhrgebiet gesprochen werden und/oder in unserer Sammlung vertreten sind (z.B., Arabisch, Griechisch, Koreanisch, Kurdisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch).

Initiativbewerbungen richten Sie bitte an: museum@bochum.de
Die Abrechnung erfolgt nach Pauschalen auf der Grundlage von zeitlichem und organisatorischem Aufwand.

>> Download der Ausschreibung

© Daniel Sadrowski