Inhalt

Auf dem Laufenden bleiben:  >> Newsletter abonnieren.

Führungen im Vorfeld von Our house is a very very fine house

Das Kunstmuseum Bochum nutzt die kommenden Wochen intensiv, um das Haus für die große Ausstellung Our house is a very very very fine house zum 40-jährigen Jubiläum des Museumsgebäudes vorzubereiten. Neben einer umfassenden Restaurierung des großen Wandmosaiks von Mogens Andersen im Foyer werden auch weitere Bereiche des Museums herausgeputzt. Bis zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung am 17. November gibt es im Rahmen von unterschiedlichen Führungen die Gelegenheit, mehr über die Architektur des Hauses und die Kunst am Bau zu erfahren, Einblicke in die großflächige Restaurierung zu erhalten und einen Blick in den Ausstellungsaufbau zu werfen. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos, Treffpunkt ist an der Museumskasse.

Termine:

ARCHITEKTUR UND KUNST AM BAU

Mittwoch, 13. September, 17 Uhr
Mittwoch, 20. September, 17 Uhr
Sonntag, 24. September 15 Uhr
Sonntag, 15. Oktober, 15 Uhr (in kindgerechter Sprache)
Sonntag, 29. Oktober, 15 Uhr
Mittwoch, 15. November, 17 Uhr

RESTAURIERUNG DES WANDMOSAIKS VON MOGENS ANDERSEN

Mittwoch, 4. Oktober, 17 Uhr (in kindgerechter Sprache)
Sonntag, 22. Oktober, 15 Uhr
Mittwoch, 25. Oktober, 17 Uhr
Sonntag, 5. November, 15 Uhr

BLICK IN DEN AUFBAU VON OUR HOUSE IS A VERY VERY VERY FINE HOUSE

Mittwoch, 1. November, 17 Uhr (in englischer Sprache)
Mittwoch, 8. November, 17 Uhr
Sonntag, 12. November, 15 Uhr

Mehr zu den einzelnen Führungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Aufruf zum Sammeln von Zeitzeugnissen und Erinnerungen an Kemnade International

Plakat anlässlich Kemnade International 1975
Plakat anlässlich Kemnade International 1975

2024 steht das 50. Jubiläum der Gründung des Musikfestivals Kemnade International an, einer der wichtigsten Kulturveranstaltungen zu kultureller Vielfalt im Ruhrgebiet und darüber hinaus. Zu diesem Anlass rufen wir gemeinsam mit mehreren Bochumer Kultureinrichtungen und Vereinen zum Sammeln von Materialien, Erinnerungsstücken und Erinnerungen zu Kemnade International auf.

Seit 1974 brachte das Festival Menschen aus dem Ruhrgebiet mit ihren vielfältigen Herkunftsgeschichten im und ums Haus Kemnade zusammen. Mit Musik, Debatten, Kunst, Begegnung und gutem Essen schrieb sich die Veranstaltung ins kollektive Gedächtnis der Region ein und wird an der Bochumer Jahrhunderthalle im zweijährlichen Rhythmus unter dem neuen Namen “Ruhr International” fortgeführt. Wir möchten das 50-jährige Jubiläum der Festivalgründung zum Anlass nehmen, die bisher nur lückenhaft gesicherten Materialien von der ersten Veranstaltung bis heute zu sammeln, zu dokumentieren und nach Möglichkeit langfristig im Stadtarchiv aufzunehmen, um sie als wichtige Zeitzeugnisse Bochumer Geschichte zu erhalten.

2024 sind mehrere Aktionen und Ausstellungen geplant, um das Jubiläum und die Geschichte des Festivals zu feiern, unter anderem im Kunstmuseum, im Haus Kemnade und bei Ruhr International.
Der Aufruf richtet sich vor allem an Besucher*innen, teilnehmende Künstler*innen, Musiker*innen, Bands, Autor*innen, Aktivist*innen und Migrantenselbstorganisationen, insbesondere mit der Absicht, die Perspektive von Migrant*innen auf die Geschichte des Festivals ins Zentrum zu stellen. Und da ein vielsprachiges Festival auch vielsprachig erinnert werden soll, sind Materialien in allen Sprachen willkommen.

Konkret suchen wir:
Drucksachen. Flugblätter, Presseartikel, Programme, Plakate, Notizen, etc..
Weitere Medien: Fotos, Filme oder Audioaufnahmen, die auf dem Festival festgehalten wurden.
Geschichten: Wir sind auch daran interessiert, mit Menschen zu sprechen, die uns Anekdoten über ihre Erfahrungen auf dem Festival erzählen möchten (als Besucher*innen, Künstler*innen, Aktivist*innen, Community-Organisator*innen, etc.). Hierfür wird ein Gesprächstermin vereinbart.

Wenn Sie Materialien haben, die Sie gern zugänglich machen und vielleicht auch langfristig
im Archiv sichern möchten, wenden Sie sich bitte direkt an:

Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Str. 47
44777 Bochum
Telefonnummer: 0234 910-9511
E-Mail Adresse: stadtarchiv@bochum.de

Die Materialsammlung wird bis November 2023 im Bochumer Stadtarchiv stattfinden und wird unterstützt vom Projekt “Bochum – Stadt der Vielen | Senior*innen erzählen vom Einwandern (IFAK e.V.)”.

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!

Die Kooperationspartner*innen
Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Kunstmuseum Bochum, Bahnhof Langendreer (mit dem Festival Team von Ruhr International) und IFAK e.V. (Projekt „Bochum – Stadt der Vielen”)

Die Bibliothek des Kunstmuseums soll wieder geöffnet werden – Helfen Sie mit!

Bibliothek im Kunstmuseum (c) Jens Kirchner

Pünktlich zum Jubiläum unseres Neubaus im November 2023 möchten wir die von der Künstlerin Terry Haas gestaltete Bibliothek des Kunstmuseums wieder öffentlich zugänglich machen. Die Bibliothek ist ein Ort, an dem in angenehmer Atmosphäre gearbeitet, gelesen und recherchiert werden kann, was wir als Museumsteam der Bochumer Bevölkerung wieder regelmäßig ermöglichen möchten.

Da wir mit unseren Personalressourcen keine Aufsicht gewährleisten können freuen wir uns über Freiwillige, die durch die Übernahme von Aufsichtsdiensten dazu beitragen möchten. Der Aufsichtsdienst bedarf keiner besonderen Vorkenntnisse, nur einer regelmäßigen Verfügbarkeit und der Bereitschaft, in der Bibliothek anwesend zu sein und auf die Einhaltung der Regeln und einen ordnungsgemäßen Umgang mit dem Bestand zu achten.

Angedachte Öffnungszeiten (je nach Kapazitäten noch anzupassen) sind: Mi, Do, Fr, Sa: 12-17 Uhr. Es geht zunächst um reinen Aufsichtsdienst, also keine Ausleihe, aber wenn möglich, könnten während der Anwesenheit Bücher aus unserem Bestand inventarisiert werden.

Am 29.08. um 14 Uhr gibt es ein Treffen in der Bibliothek, bei dem wir die Abläufe, zeitliche Verfügbarkeiten, das weitere Vorgehen und alle Ihre offenen Fragen besprechen werden. Melden Sie sich gern vorab bei Interesse bei Eva Busch (ebusch@bochum.de). Wir freuen uns auf interessierte Teilnehmer*innen!

KulturPass am Kunstmuseum Bochum

Auch das Kunstmuseum Bochum ist bei der Aktion der Bundesregierung dabei: Alle, die in diesem Jahr ihren 18. Geburtstag feiern, können mit dem KulturPass das Museum besuchen. Ab sofort kann das Budget in Höhe von 200 Euro, das jedem*r Inhaber*in des Passes zusteht, auch für Eintrittskarten zum Kunstmuseum eingesetzt werden. Voraussetzung ist eine Registrierung auf der Plattform des Kulturpasses. Über die zugehörige App kann dann ein Ticket für das Kunstmuseum Bochum und eine oder mehrere der aktuellen Ausstellungen reserviert und vor Ort im Museum eingelöst werden.

Transformationen und Entwicklungen am Kunstmuseum Bochum

Ansicht der Sammlung beim Aufbauen, Foto: Heinrich Holtgreve

Im Rahmen der INVENTUR hat das Team des Kunstmuseums begonnen, die Transformationsprozesse im Museum in Form eines Blogs zu begleiten.

Unter innovationkmb.substack.com laden wir ein, beim Neudenken des Museums und seiner Sammlung dabei zu sein. Da wir derzeit in einem internationalen Team zusammenarbeiten, haben wir uns für die englische Sprache entschieden für unsere Weeknotes.

Kunstwerke rund um das Museum erleben

Bei einem Spaziergang rund um das Museum und im angrenzenden Stadtpark kann man viele spannende Kunstwerke erleben. Hier finden Sie Informationen und Bilder der Werke in der Nachbarschaft des Kunstmuseums – wir laden Sie herzlich ein zu einem virtuellen Rundgang und – wenn Sie Zeit und Lust haben – zu einer wirklichen Erkundungstour.

Zur Bildergalerie (hier klicken)