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Expressiv. Von Ernst Ludwig Kirchner über Francis Bacon bis Johannes Grützke
28 Apr 2012———5 Aug 2012

—————————— Anhand ausgewählter Werke aus dem eigenen Besitz will diese Ausstellung dem Phänomen der Expressivität in der Kunst des 20. Jahrhunderts nachgehen. Der freie Umgang mit Farbe und Form, die häufige Verwendung ungemischter Farben sowie die Auflösung traditioneller Perspektiven charakterisieren die expressionistische Malerei der Künstlergemeinschaft „Brücke“ zu Beginn des Jahrhunderts. Die Malerei des Informel, die nach dem Zweiten Weltkrieg zur dominierenden Kunstrichtung in Deutschland wird, radikalisiert die völlige Absage an eine festgefügte Form zugunsten spontan und schnell gesetzter Pinselstriche, wie auch die Verwendung ungewöhnlicher Materialien, den Ausdrucksimpuls. Auch den Künstlern der internationalen COBRA-Bewegung geht es nach den bedrückenden Kriegsjahren um Selbstbefreiung. Die Kunst der Kinder, Märchen und Mythen finden Eingang in ihre poetische Kunst. Das Bild des Menschen, seine Geschichte, Leidenschaften, Ängste und Träume finden in der Kunst des 20. Jahrhunderts vielfältige Darstellungsformen: vom surrealen Traum über realen Schrecken und Alptraum bis zur grotesk überspitzten Selbstbefragung.

Die Malerei des Informel, die nach dem Zweiten Weltkrieg zur dominierenden Kunstrichtung in Deutschland wird, radikalisiert die völlige Absage an eine festgefügte Form.

Die Ausstellung versucht, diese Vielfalt assoziativ erfahrbar zu machen. Unter bewusster Nichtbeachtung der Chronologie laden die ausgesuchten Meisterwerke aus der eigenen Sammlung ein zu einem Gang durch die Kunst des vergangenen Jahrhunderts:  von den gestisch-formlosen Innenwelten über die expressiv gesteigerten Landschaften zum vielgestaltigen Bild der menschlichen Existenz.

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Kunstmuseum Bochum

Kortumstraße 147
44777 Bochum (Postanschrift)
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Telefon: +49 (0)234 910 – 42 30

E-Mail: museum@bochum.de

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Öffnungszeiten

Dienstag, Donnerstag, Freitag,
Samstag und Sonntag:
10.00 — 17.00 Uhr

Mittwoch:
12.00 — 20.00 Uhr

An folgenden Feiertagen bleibt das Kunstmuseum Bochum geschlossen: Neujahr, Karfreitag, 1. Mai, Heiligabend, 25. Dezember, Silvester.

An den übrigen Feiertagen bleibt das Museum jeweils von 10.00-17.00 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise

Eintritt frei bis 31. Mai 2022
Wegen der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie ist der Eintritt in die Eigene Sammlung und die Wechselausstellungen des Kunstmuseum Bochum derzeit frei.

Eintrittspreise ab 1. Juni 2022

Eintritt eigene Sammlung: frei

Einzelkarte Wechselausstellung: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro

Kombiticket mehrere parallele Wechselausstellungen: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro

Jahreskarte (12 Monate ab Kaufdatum): 30 Euro, ermäßigt 15 Euro

Gruppenticket ab 10 Personen: 40 Euro

 

Ermäßigungen / freier Eintritt:

Freier Eintritt an jedem 1. Mittwoch im Monat

Feier Eintritt für: Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr / RuhrKultur.Card / ICOM / Deutscher Museumsbund / RuhrKunstMuseen / Verband deutscher Kunsthistoriker / Verband der Restauratoren / ArtCard Deutsche Bank

Ermäßigte Preise für Schüler und Studenten bis 29 Jahre, Auszubildende, Schwerbehinderte (mind. 80%) und Inhaber eines Vergünstigungsausweises. Außerdem Inhaber der artCard (art Magazin) sowie verschiedener Gutscheinbücher.

 

Führungen

Regelmäßige Führungen sonntags um 15.00 Uhr (ohne Aufpreis) – weitere Führungen auf Anfrage möglich!

Ein Audioguide ist für die eigene Sammlung abrufbar – Nutzung über Ihr eigenes Smartphone oder vergleichbares Endgerät.

Bitte beachten Sie, dass zur Zeit keine Kartenzahlung möglich ist.

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